Dienstag, 15. Juni 2010 21:46 Uhr

Rupert Grint graut vor dem Ende von Harry Potter

London. Jungschauspieler Nachwuchsstar Rupert Grint (21) beichtete, dass er es furchteinflößend findet, ohne die Harry-Potter-Blase zu sein. Der britische Rotschopf (‚Cherrybomb‘) spielte seit 2001 die Rolle des Ron Weasley in der beliebten Jungzauberer-Filmreihe. Jetzt steht er kurz davor, den Dreh für die letzte Leinwandadaption zu beenden und ist gezwungen, sich darüber Gedanken zu machen, was er mit dem Rest seiner Karriere anstellen will.
Als nächstes wird der Schauspieler in ‚Wild Target‘ zu sehen sein, einer Komödie, in der auch Aktrice Emily Blunt (27) und Kino-Veteran Bill Nighy (60) auftreten. Grint gestand, dass es merkwürdig für ihn gewesen sei, an einem neuen Projekt zu arbeiten.
„Es war eine recht einschüchternde Aussicht, wirklich an einem anderen Set zu sein, weg von einer Crew, mit der ich aufgewachsen bin. Aus dieser Blase herauszusein war recht beängstigend“, erzählte der Teenie-Schwarm ‚BBC Newsbeat‘. „Wir nähern uns jetzt ziemlich dem Ende. Wir werden uns der realen Welt stellen müssen. Es ist ein recht komischer Gedanke. Ich habe mir niemals vorgestellt, wie es sich anfühlen würde, zum Ende zu kommen.“

Der Akteur plauderte aus, dass er und seine Co-Stars Daniel Radcliffe (20) und Emma Watson (20) bei der Aussicht, ihre finalen Szenen zusammen zu drehen, in Tränen ausgebrochen seien. Grint ist erpicht darauf, sich ein Erinnerungsstück vom Set mitzunehmen, um sich an die Zeit zu erinnern, die er mit der Besetzung und der Crew verbrachte. Allerdings verriet er auch, dass es schwierig sei, etwas nach Hause zu schmuggeln.
„Ich nahm das goldene Ei, das im vierten Film war – ein Drachenei. Scheinbar war es ein paar Tausend Dollar wert“, erklärte der Schauspieler. „Ich steckte es in einen Kopfkissenbezug, es war zusammen mit James Oliver, es war ein gemeinschaftlicher Versuch. Aber sie haben es aufgespürt und uns weggenommen.“
„Ein Zauberstab, denke ich, wäre schön zu behalten. Sie mögen es nicht wirklich, wenn Sachen vom Set verschwinden.“
Der Star plant nun, sich eine Pause vom Filmemachen zu gönnen und Zeit mit seiner Familie und Freunden zu verbringen. Er freut sich darauf, „ein bisschen Freiheit zu haben“, um sich zu amüsieren, ohne über Arbeit nachdenken zu müssen. Das sei Rupert Grint nach neun Jahren als Zauberlehrling auch gegönnt. (CoverMedia)

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