Donnerstag, 24. Juni 2010 16:53 Uhr

Russell Crowe: „Ich bin einer der ängstlichsten Menschen, die es gibt“

München. Wütend? Furchtlos? Hart wie Granit?  „Ich bin einer der ängstlichsten Menschen, die man sich vorstellen kann. Es gibt viele Dinge, die ich fürchte. Vor allem als Vater von zwei Kindern. Seit ich Kinder habe, bin ich so verletzlich, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.“, sagte er im Im Interview mit Tele 5.

Der Oscarpreisträger fühlt sich von der Welt vor allem missverstanden: „Immer wieder wird behauptet, ich sei ein Typ, der schnell ausrastet. Aber ich bin nicht wütend, ich bin speziell. Ich will nicht im Kreis rennen, wenn ich auch auf direktem Weg zum Ziel kommen kann.“ Crowes Sinn für Ironie lasse sich in Presseberichten nicht vermitteln: „Wir Australier sind ein sarkastisches Volk. Wenn ich etwas in sehr trockenem Ton sage, liest sich das später, als wäre ich lächerlich aggressiv gewesen.“

Doch diesen Preis zahlt der 46-Jährige gerne, weil er seine Arbeit über alles liebt, wie er in dem Interview betont: „Wenn ich einen Film mache, gehe ich auf eine Zeitreise. Ich reite auf Pferden! Ich erobere Burgen, das macht mir irre Spaß. Und dann bin ich plötzlich wirklich dort, das fühlt sich anarchisch, seltsam und wild an.“

Wie geht ein Mann wie Crowe mit Niederlagen um? „Ich sehe sie als Frage, wie sehr ich an mich glaube. Ich sage mir: ‚Das Universum will dich testen.'“

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