Samstag, 5. Oktober 2019 22:47 Uhr

Sam Mendes‘ Kriegsopus „1917“: Das Grauen in nur einer Kamerafahrt

Universal Pictures

In seinem neuen Film „1917“ setzt Sam Mendes seinen visionären Stil ein, um einen modernen Blick auf den ersten Weltkrieg zu werfen. Die zermürbenden Kriegsjahre verdichtet er auf einen einzigen Tag, der über Leben und Tod von 1.600 Menschen entscheidet. Und das alles in einer einzigen Einstellung!

Darum geht’s

Auf dem Höhepunkt des Ersten Weltkrieges sollen die beiden britischen Soldaten Schofield (George MacKay aus Captain Fantastic – Einmal Wildnis und zurück) und Blake (Dean Charles Chapman aus Game of Thrones) eine nahezu unmögliche Mission erfüllen.

Sam Mendes' Kriegsopus "1917": Das Grauen in einer Kamerafahrt

Universal Pictures

In einem nervenraubenden Wettlauf gegen die Zeit müssen sie sich tief ins Feindesgebiet wagen und eine Nachricht überbringen, die verhindern soll, dass hunderte ihrer Kameraden in eine tödliche Falle geraten.

Eine schmerzlich persönliche Dimension bekommt die ohnehin nervenaufreibende Aufgabe, weil vom Gelingen auch das Leben von Blakes Bruder abhängt.

Nach seinem ergreifenden Drama „Jarhead – Willkommen im Dreck“ über zwei amerikanische Scharfschützen im Golfkrieg, befasst sich der britische Oscar®-Preisträger und Ausnahmeregisseur von Filmen wie „American Beauty“, „Road to Perdition“, „James Bond 007: Skyfall“ und „James Bond 007: Spectre“ zum zweiten Mal mit den menschlichen Auswirkungen des Krieges. Während „Jarhead“ in Form einer psychologischen Studie vom quälenden Stillstand während der Operation Desert Storm erzählt, geht es in 1917 um einen atemlosen Wettlauf gegen die Zeit.

Das Drehbuch hat Mendes zusammen mit Krysty Wilson-Cairns (Penny Dreadful) geschrieben.  Kinostart ist am 16. Januar 2020.

Universal Pictures

Zwei Jungstars in den  Hauptrollen

Wie bereits in „James Bond 007: Skyfall“ sorgt in „1917“ der legendäre Kameramann und Oscar-Preisträger Roger Deakins erneut für atemraubende Bilder und nimmt die Kinozuschauer ganz unmittelbar in die Kommandozentralen, Schlachtfelder und Schützengräben mit. Auch Cutter Lee Smith, der für Dunkirk mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, überträgt das unerbittliche Ticken der Zeit in seinen Schnittrhythmus.

Sam Mendes' Kriegsopus "1917": Das Grauen in einer Kamerafahrt

Foto: Owen Hoffmann/www.owenhoffmannetwork.com/ Universal Pictures

Die beiden Hauptrollen haben George MacKay (Captain Fantastic– Einmal Wildnis und zurück) und Dean-Charles Chapman (Game of Thrones) übernommen. Flankiert werden sie von hochkarätigen Stars wie Colin Firth (The King’s Speech – Die Rede des Königs, Bridget Jones-Franchise), Benedict Cumberbatch (The Imitation Game, Doctor Strange, Sherlock), Richard Madden (Rocketman, Cinderella), Andrew Scott (James Bond 007: Spectre, Sherlock) und Mark Strong (The Imitation Game, Zero Dark Thirty).

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