Sonntag, 28. Januar 2018 17:37 Uhr

Samuel Koch: Hauptrolle in Kinofilm „Draußen in meinem Kopf“

Auf der Theaterbühne hat Samuel Koch schon viele Erfolge gefeiert. Jetzt erobert sich der Schauspieler auch das Kino – fast im großen Stil.

Samuel Koch: Hauptrolle in Kinofilm "Draußen in meinem Kopf"

Foto:Martin Menke/Junafilm

Der durch seinen Unfall in der ZDF-Show „Wetten, dass…“ bekannt gewordene Schauspieler (30) spielt erstmals die Hauptrolle in einem Kinofilm. „Draußen in meinem Kopf“ wurde am Wochenende beim Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken vorgestellt. Darin spielt Koch den 28-jährigen Sven.

Zur Story: Christoph beginnt sein Freiwilliges Soziales Jahr als persönlicher Betreuer des 28-jährigen Sven. Der schwerkranke junge Mann leidet an Muskeldystrophie. Svens Humor wirkt fremdartig und bedrohlich, doch nach der ersten Willkommenskrise“ lässt er seine Fassade fallen, und die beiden jungen Männer freunden sich an. Echte Nähe und Vertrautheit entsteht, sodass Sven Christoph seinen innigsten Wunsch anvertraut. Doch dann verschlechtert sich Svens Zustand plötzlich rapide.

Samuel Koch: Hauptrolle in Kinofilm "Draußen in meinem Kopf"

Foto:Martin Menke/Junafilm

„Ich sollte mich nicht viel bewegen“

Koch selbst ist seit dem Unfall im Jahr 2010 querschnittsgelähmt. Seine Betroffenheit habe ihm aber nicht dabei geholfen, die Rolle überzeugend auszufüllen, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. „Mir wurde ständig, fast täglich gesagt, dass ich mich nicht so viel bewegen darf.“ Eher habe ihn der Charakter dieser Figur gereizt, „weil ich mit ihm dann doch so genau gar nichts gemein habe“.

Samuel Koch: Hauptrolle in Kinofilm "Draußen in meinem Kopf"

Foto: C.Woithe/Filmfestival Max Opüls Preis

Sowohl Koch als auch sein Kollege junger Nils Hohenhövel (22) waren bei dem Filmfestival als beste Nachwuchsschauspieler nominiert. Ausgezeichnet wurde „Draußen in meinem Kopf“, in dem auch Hohenhövel mitspielt, am Samstag mit dem Preis der deutsch-französischen Jugendjury. „Ein Film, der uns nicht nur berührt, sondern auch anhaltend beschäftigt“, hieß es in der Würdigung. Kinostart ist am 26. April. (dpa/KT)

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