Montag, 7. Oktober 2019 18:29 Uhr

Samuel L. Jackson ist sauer auf Martin Scorseses Marvel-Film-Kritik

Foto: FayesVision / Starpress

Der legendäre Regisseur Martin Scorsese ließ jetzt wohl viele Menschen auf der ganzen Welt gleichzeitig nach Luft schnappen, als er erklärte, dass seiner Meinung nach die Filme des Marvel Cinematic Universe eher „Freizeitpark-Fahrten als Kino“ seien.

Eine Reihe von Schauspielern haben sich jetzt gegen diese Kommentare gewehrt, inklusive Hollywood-Star Samuel L. Jackson.

„Filme ohne emotionalen Erfahrungen“

Im Gespräch mit dem „Variety“-Magazin sagte er: „Das ist so, als würde man sagen, dass Bugs Bunny nicht lustig ist. Filme sind Filme. Weißt du, es mag auch nicht jeder seine Sachen. Ich meine, ich zufällig schon, aber eben nicht jeder.“ Jackson fügte hinzu: „Es gibt viele Italiener-Amerikaner, die nicht der Meinung sind, dass er Filme über sie machen sollte. Jeder hat eine Meinung, also ist es okay. Es wird niemanden davon abhalten, Filme zu machen.“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von James Gunn (@jamesgunn) am Jul 30, 2019 um 7:36 PDT

Teil der der Kritik des „Irishman“-Regisseurs war zum Beispiel, dass MCU-Filme nicht „das Kino der Menschen seien, die versuchen, einem anderen Menschen emotionale, psychologische Erfahrungen zu vermitteln“. So hat er also die Kino-Kracher „Iron Man 3“ oder „Captain America: Civil War“ wahrgenommen…

Regisseur James Gunn war angeblich  besonders verärgert über das, was Scorsese sagte. „Guardians of the Galaxy“-Schauspielerin Karen Gillan verteidigte seine Filme jetzt auch vehement öffentlich. „Ich würde absolut sagen, dass Marvel-Filme Kino sind“, sagte sie gegenüber dem „Hollywood Reporter“. „Es gibt so viel Herz und Seele in ihnen und es ist James ‚Seele darin“. Und weiter: „Er hat so viel von seiner eigenen Persönlichkeit drin, seinem Sinn für Humor … das ist eine sehr große Repräsentation dessen, wer er als Person ist, und deshalb ist es sehr filmisch. Er ist ein Künstler.“

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