04.08.2020 12:21 Uhr

Samy Deluxe schließt sein Restaurant „Gefundenes Fressen“

Fünf Jahre gab es das Restaurant "Gefundenes Fressen" - jetzt aber ist Schluss. Samy Deluxe macht seinen Laden zu, doch der Hamburger Rapper hat bereits viele neue Ideen.

imago images / Future Image

Der Hamburger Rapper Samy Deluxe hat nach fünf Jahren sein Restaurant „Gefundenes Fressen“ im Karolinenviertel geschlossen.

Respekt vor dem harten Geschäft

„Gastro ist ein verdammt hartes Geschäft. Respekt an alle Leute da draußen, die es durchziehen. Ich hab kein Bock mehr drauf“, sagte der 42-Jährige Musiker in einem auf Instagram geposteten Video. „Aber ich freu mich auf die Zukunft hier in diesem Laden. Samy Deluxe – Gefundenes Fressen – Rest in Peace. Peace Out!“, erklärte er in dem Clip weiter.

Glasierte Spareribs und saftige Steaks waren die Highlights in der Location des in Hamburg-Eppendorf aufgewachsene Halb-Sudanesen.

Statt Restaurant ein Kulturzentrum

Aus dem Karoviertel zieht sich der Rapper deshalb aber nicht zurück. In den Räumlichkeiten des Restaurants soll es künftig „um soziale und kulturelle Inhalte“ gehen. So will er unter anderem seinen am Montag neu gestarteten Podcast „Hochkultur“ auch dort aufnehmen, und es sollen DJ-Sets und Livestreams produziert werden. „Es wird einfach ein geiler Ort bleiben, der nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, aber immer noch in der Öffentlichkeit landen wird.“ Zuvor hatten mehrere Hamburger Medien berichtet.

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Podcast immer montags

Für den Podcast „Hochkultur“ trifft sich Deluxe mit interessanten Persönlichkeiten, die über die Höhen und Tiefen ihres Lebens sprechen. In der ersten Folge hatte Samy Deluxe an seinem Küchentisch in Berlin den Sänger Max Herre zu Gast.

Der Podcast soll künftig immer montags erscheinen.

Quelle: instagram.com

Samy Deluxe: Seine 10 Alben

2001: Samy Deluxe
2003: Wer hätte das gedacht? (mit Afrob als ASD)
2004: Verdammtnochma!
2009: Dis wo ich herkomm
2011: SchwarzWeiss
2012: Verschwörungstheorien mit schönen Melodien (als Herr Sorge)
2014: Männlich
2015: Blockbasta (mit Afrob als ASD)
2016: Berühmte letzte Worte
2019: Hochkultur

© dpa-infocom, dpa:200804-99-34313/3, KT

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