03.06.2020 16:05 Uhr

Sandy Mölling sorgt sich nach Floyd-Tragödie um ihren Sohn

Foto: Patrick Hoffmann/Starpress

Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd (46) sorgt nicht nur in den USA für großes Entsetzen. Überall auf der Welt zeigen sich die Menschen geschockt von der rassistisch motivierten Polizeigewalt. Es kam vielerorts zu Protesten.

Das unerträgliche Video, in dem, der weiße Polizist Derek Chauvin insgesamt acht Minuten und 46 Sekunden lang gewaltsam sein Knie auf Floyds Hals gedrückt, der kaum Luft bekommt und um sein Leben bettelt, ging viral. Kurz darauf ist Floyd tot. Szenen, die sich in den USA leider viel zu oft wiederholen.

Quelle: instagram.com

„Traurig, wenn man seinem Sohn erklären muss …“

Auch Ex-No Angels-Star Sandy Mölling ist fassungslos über diesen Vorfall. Als Mutter eines schwarzen Sohnes ist die 39-Jährige doppelt betroffen.

Seit fünf Jahren lebt sie mit ihrer Familie in Los Angeles. Wegen seiner Hautfarbe hat Sandy Angst um ihren 11-jährigen Sohn Jayden, wie sie nun verrät: „Traurig wird es dann, wenn man seinem Sohn erklären muss, du musst, wenn du groß bist, darauf achten, wie du dich bewegst und benimmst, wenn du in deinem Auto angehalten wirst. Das ist schlimm“, erklärt Sandy mit Tränen in den Augen, gegenüber RTL.

Das schreckliche George Floyd-Video habe der 11-Jährige gesehen. Von Rassismus sei er selbst aber weitgehend verschont geblieben, verrät Sandy weiter: „Er fühlt sich beschützt, gut behütet und das ist wichtig. Er hat auch keine Angst. Und ich habe ihm versprochen, dass ich ihn beschütze.“

Gegebenenfalls würde sie mit ihrer Familie auch wieder nach Deutschland ziehen, wenn sich die Situation nicht verbessert.

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