25.10.2020 10:54 Uhr

„Schlag den Star“: Tim Wiese triumphiert – die besten Videos

Er kämpft. Er schwitzt. Er schweigt. Und am Ende gewinnt er: Tim Wiese triumphiert im Duell der Sport-Titanen. Nach 15 Runden gewinnt der Fußballer am Samstagabend „Schlag den Star“ gegen Patrick „Coach“ Esume mit 73:47 Punkten.

© ProSieben/Willi Weber

Gewinner Tim Wiese ist sich bewusst, dass das Glück auf seiner Seite war: „Das war ein herausragender Abend. Es ging hoch und runter auf beiden Seiten. Es war knapp. Ich hab einen Matchball gehabt – und hab ihn vergeigt. Da ging mir kurz die Düse. Und am Ende hat die ruhige Hand entschieden. Mehr Glück als Verstand. Aber so sind die Spiele hier.“

Und auch der zweitplatzierte Patrick Esume sieht das Glück ganz philosophisch als entscheidenden Faktor beim „Schlag den Star„: „Der letzte Ball hat entschieden. Und manchmal ist es am Ende auch Glück.“ So kann man das trotz des eindeutigen Punktestandes auch sehen.

Tim Wiese gegen Patrick Esume – das Spiele-Protokoll

Spiel 1 – Kabel ziehen
Die Gegner müssen ein Kabel durch einen Kabelschlauch schieben. Tim Wieses Kabel kommt als erstes durch den Schlauch. Er gewinnt Spiel 1. 1:0 für Wiese.

Spiel 2 – Autos
Anhand von Fotos müssen Autos erkannt werden. Hersteller und Modell sind korrekt zu nennen. Wer nach 13 Autos mehr Punkte hat, gewinnt das Spiel. Führungswechsel. Der Coach erkennt mehr Autos. 2:1 für Patrick Esume.

Spiel 3 – Rein und raus
Ein Ball muss aus einem U-förmigen Rohr herausgeworfen und mit dem anderen Ende wieder gefangen werden. Jeder Durchlauf gibt einen Punkt. In vier Mal 45 Sekunden schafft Patrick Esume mehr Durchläufe. 5:1 für den Footballer.

Spiel 4 – Vornamen
Elton nennt Vor- und Nachnamen einer prominenten Person. Die beiden Kontrahenten müssen innerhalb von fünf Sekunden entscheiden, ob der korrekte Vorname genannt wurde. Der Coach gewinnt das dritte Spiel in Folge. 9:1 für Esume.

Spiel 5 – Handball-Duell
Tim Wiese und Patrick Esume stehen sich gegenüber. Zwischen ihnen befindet sich eine Trennwand mit einer Öffnung. Durch diese Öffnung müssen die Gegner Handbälle in die Hälfte des Gegners werfen. In wessen Hälfte nach 30 Sekunden weniger Bälle sind, der hat gewonnen.

Tim Wiese gewinnt das Handball-Duell souverän und verringert den Abstand zu Patrick. Nach Spiel Nummer 5 führt Esume mit 9:6.

Spiel 6 – Kürbis-Duell
Jeder Gegner hat einen Kürbis. Beide Kürbisse sind gleich schwer. In jeder Spielrunde schneiden die Kontrahenten jeweils ein Stück von ihrem Kürbis ab. Das schwerere abgeschnittene Stück macht seinen Spieler zum Sieger. Wer fünf Runden gewinnt, entscheidet das Spiel für sich. Sollte einem der Gegner allerdings im Laufe des Spiels der Kürbis ausgehen, hat automatisch der andere gewonnen. Die Taktik beider Spieler bleibt im Ungewissen. Am Ende beweist Wiese das bessere Kürbisgefühl. Führungswechsel bei „Schlag den Star“. 12:9 für den Ex-Torwart.

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Spiel 7 – Wasser schleppen
Da zählt jeder Tropfen: Über einen Parcours muss eine Schubkarre voller Wasser zum Auffüllbehälter geschoben und dort entleert werden. Gewonnen hat, wer als erstes den Auffüllbehälter bis zur Markierung füllt.

Trotz harter Aufholjagd an der Schubkarre von Tim Wiese, gewinnt Patrick Esume „Wasser schleppen“. Somit steht es 16:12 für den Hamburger.

Spiel 8 – Handbike
Tim und Patrick fahren gleichzeitig mit Handbikes, handbetrieben Fahrrädern, über eine kleine Rennstrecke. Wer die Strecke als erster meistert, gewinnt die jeweilige Runde. Wer von zehn Durchläufen mehr für sich entscheidet, gewinnt das Spiel. Patrick Esume kriegt auch hier die Kurve. Es steht 24:12 für den Coach.

Spiel 9 – Blamieren oder kassieren
„Nur, weil du ein rotes Cord-Jackett an hast …“ merkt Coach Esume messerscharf an. Recht hat er. Eltons Outfit-Wechsel markiert natürlich das Spielen des Klassikers bei „Schlag den Star“. Auch diese Runde geht an Patrick Esume. Er führt mit 33:12.

Spiel 10 – Die Theke
Die Gegner stoßen volle Bierkrüge über einen Tresen. Der weiter-gerutschte Bierkrug gewinnt. Tim Wiese beweist das bessere Händchen für alkoholfreies Kölsch. Das erkennt auch sein Gegner an: „Bier schubsen, das kannst du!“. Tim Wiese erhält zehn Punkte. Es steht 33:22 für Esume.

Spiel 11 – Basketball-Mütze
Die Sporttitanen ziehen sich Mützen mit kleinen Basketballkörben an. Damit müssen sie den etwa tennisball-großen Basketball fangen, den sie zuvor selbst über einen Balken werfen. Tim Wiese macht weniger Fehler in diesem Duell. Er gleicht aus, es seht 33:33.

Spiel 12 – Was passt nicht?
Elton nennt den Kandidaten einen Oberbegriff und zeigt anschließend vier Bilder. Eins dieser Bilder entspricht nicht dem Oberbegriff. Aber welches? Die Kandidaten müssen sich entscheiden. Tim Wiese geht in Führung mit 45:33.

Spiel 13 – Durch die Wand
Mit einer Handsäge müssen die Spieler eine vorgestanzte Form aus einer türgroßen 10-Millimeter-Spanholzplatte heraustrennen. Die Form wird dann herausgetrennt und der Spieler steigt durch die entstandene Öffnung. Wer zuerst drei Formen heraussägt, gewinnt. Tim gelingt der Durchbruch. Er zeigt sich als besserer Handwerker und gewinnt das vierte Spiel in Folge. 58:33 für den Fußballer.

Spiel 14 – Flohhüpfen
Mit einer größeren Plastikmünze müssen die Muskel-Kolosse eine kleinere Plastikmünze in den Zielbehälter auf dem Tisch schnipsen. Das kleine Plättchen, das als erstes im Zielbehälter landet, bringt seinem Schnipser den Sieg. Das bessere Fingerspitzengefühl zeigt Patrick Esume. Er verringert den Abstand zu Wiese auf 58:47.

Spiel 15 – Kugelbett
Im Finalspiel balancieren die Kandidaten abwechselnd kleine Kugeln mit einem Stab auf eine Traube von schweren Kugeln, die mit Seilen von der Decke hängen. Wer die Konstruktion mit einer seiner Kugeln zum Einstürzen bringt, verliert das Spiel und damit die Chance auf 100.000 Euro. „The Machine“ Tim Wiese behält länger die Nerven und gewinnt „Schlag den Star“ mit 73:47 Punkten.

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© ProSieben/Willi Weber

Die Quoten

Insgesamt sahen „Schlag den Star“ im Schnitt 1,61 Millionen Zuschauer. Das „Supertalent“ bei RTL schalteten 3,02 Millionen Zuschauern ein und die Schlagershow mit Florian Silbereisen sahen 5,63 Millionen. Samstagabend-Sieger wurde das ZDF. Den Helen-Dorn-Krimi verfolgten 6,14 Millionen.

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