Schmerzhafte Füße ade! So beugen wir im Sommer Blasen vor

SpotOn NewsSpotOn News | 03.06.2022, 21:15 Uhr
Sandalen mit feinen Riemen führen oft zu schmerzhaften Druckstellen am Fuß. (ncz/spot)
Sandalen mit feinen Riemen führen oft zu schmerzhaften Druckstellen am Fuß. (ncz/spot)

Joaquin Corbalan P/Shutterstock.com

Wer schön sein will, muss leiden? Nicht unbedingt! Schöne Sommerschuhe müssen nicht zwangsläufig zu Blasen führen. Mit diesen Tipps und Tricks lassen sich die schmerzhaften Druckstellen vermeiden.

Es ist jedes Jahr das gleiche Übel: Die neuen Sommerschuhe sind kaum getragen, schon bilden sich schmerzhafte Druckstellen. Blasen an den Füßen gehören fast zum Sommer wie Eis, Sonne und Bikinis und können schnell die Freude an den schönsten Sandalen verderben. Mit diesen praktischen Tipps bleiben die Füße heil.

Auf die richtige Passform und Größe achten

Schon beim Schuhkauf sollte man bedenken, dass die Füße bei sommerlichen Temperaturen anschwellen. Wer sich im Frühling ein neues Paar Riemchensandalen oder Ballerinas für den Sommer zulegt, sollte sicherstellen, dass die Schuhe gut sitzen und nicht reiben. Vor den Zehen sollte etwa Platz für ein Ein-Cent-Stück sein, da die Zehen beim Abrollen etwas nach vorne rutschen. Tipp: Kaufen Sie die Schuhe am besten nicht morgens, da sie zu diesem Zeitpunkt weniger geschwollen, also kleiner und schmaler, sind.

Zu groß sollten die Schuhe aber auch nicht sein: Wenn der Schuh beim Gehen rutscht und an der Ferse reibt, können dort Blasen entstehen.

Neue Schuhe langsam einlaufen

Einen guten Kauf erkennt man zwar daran, dass man das neue Teil am liebsten jeden Tag tragen möchte. Bei neuen Sommerschuhen sollte man es aber lieber langsam angehen lassen: Füße benötigen eine gewisse Zeit, um sich an neues Schuhwerk zu gewöhnen. Hier bewährt sich der alte Trick, Schuhe erst zu Hause einzulaufen und dann die Tragedauer kontinuierlich zu steigern.

Zudem kann es helfen, das Schuhwerk öfter mal zu wechseln, damit sich bestimmte Druckstellen zwischendurch eine Pause gönnen können.

Hautbarriere mit Feuchtigkeitscreme stärken

Feuchtigkeit und Schweiß tragen zwar zur Blasenbildung bei, aber dennoch: Übermäßig trockene Haut neigt eher zu Reizungen als gesunde Haut. Regelmäßige Pflege mit Feuchtigkeitscreme stärkt die Hautbarriere und schont vor Rissen und kleinen Wunden. Creme direkt vor dem Schuhanziehen aufzutragen, ist aber kontraproduktiv, deshalb am besten vor dem Zubettgehen eincremen und über Nacht einwirken lassen.

Die Italienerinnen machen es vor: Babypuder hilft!

Besonders gefährlich für Blasenbildung ist Schweiß. Babypuder kann dabei helfen, das feuchtwarme Klima zwischen Haut und Schuh zu minimieren. Bevor Sie in die Schuhe schlüpfen, die Füße damit einreiben und etwas Puder in die Sandale oder den Ballerina geben. Das Babypuder absorbiert die Feuchtigkeit.

Malheur schon passiert? Diese SOS-Helfer richten es

Hat all die Vorsicht nichts geholfen und Sie haben sich trotzdem eine Blase gelaufen, sollte man schnell handeln. Schon beim ersten Anzeichen von Rötungen oder Reizungen kann ein Anti-Blasen-Stick oder Blasenpflaster mit einer Gelschicht Schlimmeres verhindern. Deshalb gilt besonders im Sommer: Unbedingt Blasenpflaster dabeihaben.

Vor dem Aufkleben sollte man den gereizten Bereich vorsichtig reinigen und trocknen, damit es nicht zu Entzündungen kommt. Das Blasenpflaster muss so lange auf der Wunde bleiben, bis es sich von selbst gelöst hat. Auch wenn es verlockend ist: Die Blase nicht aufstechen oder drücken!