Donnerstag, 18. Januar 2018 22:49 Uhr

Schöneberger und Meyer-Burckhardt haben was zu feiern!

Als das Duo Schöneberger/Meyer-Burckhardt 2008 seinen Einstand gab, war sie die Neue und er der Erfahrene bei der „NDR Talk Show“. Ihren „Gesellenbrief“ erhielt sie von einem Gast, der sie „grillen“ wollte.

Schöneberger und Meyer-Burckhardt haben was zu feiern!

NDR/Uwe Ernst

„Es gibt keine Tabuthemen mehr“

„Dass einer unserer Gäste einfach aufsteht und verärgert geht, wie das früher auch in der ‚NDR Talk Show‘ vorkam – ich wüsste gar nicht, was wir dafür machen müssten“, sagt Schöneberger. „Es ist auch gar nicht der Stil unserer Show, die Leute so aufzustacheln, dass sie sich zu irgendwelchen Gefühlsausbrüchen hinreißen lassen.“ Talkshows seien auch ein Spiegel der Gesellschaft, betont ihr Kollege. „Es gibt keine Tabuthemen mehr. Als Charlotte Roche hier war und über Schamlippenpiercing gesprochen hat – vor 20 Jahren wäre danach der Rundfunkrat zusammengetreten, wir haben noch nicht mal eine Mail dazu bekommen.“ Außerdem habe das Fernsehen an Relevanz verloren. „Es ist vom Event- zum Begleitmedium geworden.“

Schöneberger und Meyer-Burckhardt haben was zu feiern!

Schöneberger und Roger Moore in der Show vom 24.07.2009. Foto: NDR/Uwe Ernst,

Was sie sich für ihre nächste Dekade bei der seit 1979 laufenden Show wünschen: „Es soll einfach alles so bleiben, wie es ist“, sagt Schöneberger, die auch diverse andere Veranstaltungen moderiert. Ihr Kollege, weiterhin als TV-Produzent sowie als Buchautor tätig, will zwar nicht zum „Welterbe des Talks“ werden. Aber es mache im Moment einfach noch wahnsinnig Spaß.

Meyer-Burckhardt: „Für mich spielen drei wesentliche Faktoren eine Rolle: Macht Barbara weiter, macht der liebe Gott mit mir weiter und macht der Programmdirektor mit uns weiter? Ohne Barbara wäre für mich definitiv Schluss.“ (Dorit Koch, dpa)

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NDR/Uwe Ernst,

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