Samstag, 19. Oktober 2019 19:34 Uhr

Schwarzenegger fängt nicht vor 9 Uhr morgens an mit Denken

Aeni mit Kollegin Linda Hamiton. imago images / PA Images

Arnold Schwarzenegger ist ja mit Bodybuilding berühmt geworden. Den Sport übt er noch heute aus – trotz seiner 72 Jahre. Für ihn ist das Krafttraining eine Tätigkeit wie Schlafen oder Essen.

„Terminator“ Arnold Schwarzenegger findet Bodybuilding nach eigenen Worten auch mit 72 Jahren nicht langweilig. „Sehen Sie, ich betrachte das genauso wie Schlafen oder Essen oder Sex“, sagte der aus Österreich stammende Hollywood-Star in einem Interview des Hamburger Magazins „Der Spiegel“.

„Man denkt ja auch nicht: Oh mein Gott, jetzt bin ich schon so alt, muss ich denn immer noch nachts schlafen? Man macht es einfach. Ich gehe jeden Morgen direkt vom Bett aus ins Gym. Man sollte das Denken gar nicht erst vor 9 Uhr morgens beginnen. Ich gehe einfach. Jeden Tag. Ich bin süchtig danach.“ Der neue Film „Terminator: Dark Fate“ mit Arnold Schwarzenegger kommt am Donnerstag ins Kino.

Schwarzenegger fängt nicht vor 9 Uhr morgens an mit Denken

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Sein Verhältnis zu Trump ist getrübt

Über sein schwieriges Verhältnis zu Donald Trump sagte Schwarzenegger im „Spiegel“, er liebe es, sich in sozialen Medien mit dem US-Präsidenten auseinanderzusetzen. „Man muss jedes Mal sofort zurückschlagen, wenn Trump seinen Mund aufmacht. Am besten mit etwas wirklich Bloßstellendem, es gibt ja genug.“ Er kenne Trump „seit mehr als 25 Jahren“. „Wir haben uns immer gut verstanden.“

Nun gebe es meist Ärger. „Ich glaube, weil er mich eigentlich bewundert und ich ihn im Wahlkampf nicht öffentlich unterstützt habe. Als ich hörte, dass er kandidiert, fand ich das gut. Bis ich Bruchstücke seines Programms mitbekommen habe – vor allem seine Umweltpolitik. Das war’s dann für mich. Ich konnte ihn politisch nicht mehr unterstützen. Er hat das wohl persönlich genommen.“

Das hat er Trump gesagt

Schwarzenegger wurde Trumps Nachfolger in dessen Reality-Fernsehshow „The Celebrity Apprentice“. Trump stichelte, weil die Einschaltquoten in den Keller gingen. „Trump war immer noch als Producer aufgeführt. Die Hälfte der Menschen in den USA – jene Hälfte, die Trump heftig ablehnt – hat die Sendung natürlich nicht mehr eingeschaltet. Deswegen sind die Quoten abgestürzt. Und deswegen habe ich aufgehört. Ich nehme seine Angriffe nicht persönlich. Ich habe ihm gesagt, wahrscheinlich wäre es für alle besser, wenn er einfach wieder zu seiner Show zurückkehrte.“ (dpa/KT)

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