02.01.2020 12:13 Uhr

Schwesta Ewa jammert vor Haftantritt: „Ich bin eine super Mami“

imago images / Jan Huebner

2017 wurde sie zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Nun muss Schwesta Ewa ihre Haftstrafe in ein paar Tagen antreten. Gestern meldete sie sich erneut zu Wort und fordert Erbarmen, da ihr Kind am meisten darunter leiden würde.

Wegen sexueller Verführung Minderjähriger, Steuerhinterziehung und mehrfacher Körperverletzung wurde sie angeklagt und verurteilt. Dass die Rapperin in den Knast muss, hat sie immerhin schon akzeptiert. Dass die gebürtige Polin sich allerdings von ihrer Tochter trennen soll, versteht sie so ganz und gar nicht. Auf Instagram machte Ewa ihrer Verzweiflung am Mittwochabend Luft.

Berechnender Hilfeschrei?

„Obwohl es Mutter Kind Einrichtungen in Deutschland gibt und ich die besten Voraussetzungen dafür habe & bestens dafür geeignet bin“, beklagte sich die 35-Jährige, da sie ihre Tochter nicht mitnehmen dürfe. Die geschlossene Vollzugsanstalt macht dies unmöglich. Nur im offenen Vollzug ginge das, aber ein Pressesprecher der JVA Fröndenberg stufte sie  gegenüber ‚Bild‘-Zeitung als „höchst manipulierbar und gewaltbereit“ ein. Ob sie durch diese Zeilen doch noch etwas bewirken kann?

Für Schwesta Ewa, die mit bürgerlichem Namen Ewa Malanda heißt, ist ihre Tochter derzeit das einzig Wichtige auf der Welt: „Auch wenn der ein oder andere mich hier nur als asoziale Hure wahrnimmt, wissen die Leute die mir hier folgen, das ich eine super Mami bin und alles stehen und liegen gelassen habe nur um mich auf Sie konzentrieren zu können“.

Quelle: instagram.com

Unterstützung kriegt sie von ihren Freundinnen, die unter ihren Beitrag kommentierten: „Ich hab’s gesehen mit meinen Augen wie du dich um die kleine kümmerst
Du schaffst das diggi“. Auch Cora Schumacher teilte ihren Support mit: „alles wird gut schnecki .. wenn ich helfen kann irgendwie sag Bescheid“. Das dürfte sie zumindest etwas trösten.

So langsam scheint die Skandalnudel also zu verstehen, was für Konsequenzen ihr Verhalten hat: „Meine Tochter wird für meine Fehler aus der Vergangenheit bestraft..Und einzig allein nur Ich,bin daran schuld“. Weiter heißt es: „Die Maus kann doch nichts dafür verdammt nichts !!!“. Ob sie ihre Straftaten jedoch bereut ist eine andere Frage. Wenn sie wieder auf freiem Fuß ist, möchte sie die Zeit aber gutmachen, die sie mit ihrer Tochter verloren hat.

 

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