Donnerstag, 12. September 2019 21:26 Uhr

Schwester Ewa soll im Knast von ihrem Kind getrennt werden – und nun das!

Foto: imago images / Jan Huebner

Im Juni 2017 wurde Schwesta Ewa (35) zu zweieinhalb Jahren Knast verurteilt. Bis zuletzt war sich die Mutter eines kleinen Babys (9 Monate) sicher, dass sie ihre Tochter in das Gefängnis mitnehmen kann. Doch mit der Ladung zum Haftantritt folgte für die 35-Jährige nun das böse Erwachen: Die JVA Willich bei Düsseldorf, in der sie innerhalb der nächsten den Tagen erwartet wird, ist kein Mutter-Kind-Knast.

Zuvor hatte die Rapperin einen Antrag gestellt in der Mutter-Kind-Einrichtung in Fröndenberg (NRW) untergebracht zu werden. Dieser wurde aber zunächst abgelehnt. Das berichtet die ‚Bild‘-Zeitung.

Quelle: instagram.com

Der Grund dafür ist nachvollziehbar. In dem Mutter-Kind-Gefängnis werden nämlich grundsätzlich nur Mütter aufgenommen die für den offenen Vollzug geeignet sind. Eine Aufnahme der “Schubse den Bullen”-Sängerin kommt für die Einrichtung jedoch nicht in Frage.

Plötzlich Haftverschonung

„Nach unserer Einschätzung ist Ewa von der Persönlichkeitsstruktur her höchst manipulierbar und gewaltbereit. Wir empfehlen, dass sie sich zunächst im geschlossenen Vollzug bewähren soll”, so ein Sprecher der Vollzugsanstalt gegenüber der “Bild”-Zeitung.

Kurz vorm Haftantritt nun die Überraschung: „Ich bekomme Haftaufschub“, verriet Schwester Ewa dem Blatt. „Die Zusage für den Haftaufschub haben wir vom Staatsanwalt bekommen. Wir wissen nur nicht, wie lange dieser Aufschub gewährt wird.“ Kann also sein, dass doch noch nach einem Weg gesucht wird, der verurteilten Rapperin die Möglichkeit zu geben, mit der kleinen Tochter Aaliyah Jeyla in den Knast zu kommen?

Oder sucht man jetzt nach einer anderen Unterbringungsmöglichkeit?

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