Freitag, 18. Juni 2010 20:21 Uhr

Scissor Sisters: Darum liebt Jake Shears Berlin mehr als New York

London. Jake Shears (31) von den ‚Scissor Sisters‘ will seinen Bühnenstil ändern. Shears und seine Kollegin Ana Matronic haben mit ihrer oft grellen Bühnenpräsenz den Weg von Sängern wie Lady Gaga geebnet. Aber das Schrille soll jetzt ein Ende haben: „Ich habe gar keine Lust mehr, mich auf der Bühne großartig zu inszenieren. Heute macht das ja jeder“, beschwerte sich der Sänger bei der englischen Zeitung The Guardian. „Dank uns“, pflichtete ihm Matronic bei.

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Dafür kann sich Shears dann aber ganz auf seinen neuen Job konzentrieren. Er hat Armistead Maupins ‚Stadtgeschichten‘ in ein Musical umgewandelt. Geholfen haben ihm dabei die Macher vom Broadway-Hit ‚Avenue Q‘. Und es wird überhaupt nicht rockig werden: „Es wird ganz schön ernst. Ich bin ziemlich aufgeregt. Es ist ein ‚Musical Musical‘, kein Rock-Musical. Ich bin die Sache nicht als Popstar angegangen. Es ist nicht so wie U2s ‚Spider-Man‘ Musical. Meine Liebe zu dem Genre schimmert da klar durch.“
Außerdem sprach der Sänger im Interview über seinen Umzug von New York nach Berlin, der ihm neue Kreativität und Ideen für das neue ‚Sisters‘ Album ‚Night Work‘ gegeben habe: „Ich habe mich in New York wie eine alte Frau gefühlt. Ich hatte eine gewisse Tagesroutine entwickelt. Ich lebte in Tribeca, umgeben von Müttern und Finanzexperten. In Berlin kann ich zu jeder Tages- und Nachtzeit guten Techno hören und tanzen“, lobte Jake Shears die deutsche Hauptstadt. (CoverMedia)

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Fotos: Universal

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