11.06.2020 11:16 Uhr

Sean Penn: „Schauspieler sind wie Kanarienvögel“

imago images / ZUMA Press

Sean Penn ist sich bewusst, dass er unter seinen Film-Kollegen einen schlechten Ruf hat. Der 59-jährige Schauspieler galt über die Jahre als äußerst kompliziert. Zuletzt hat er aber zugegeben, dass die Arbeit mit ihm nicht immer leicht von der Hand geht.

Im Interview mit Radio-Talkmaster Howard Stern erklärte Sean: „Mehrmals habe ich mit Regisseuren zusammen gearbeitet, die eigentlich einen anderen Job suchten und die am Ende gar nicht die Geschichtenerzähler waren, die sie bei den ersten Treffen mit den Schauspielern zu sein vorgaben.“

Soziales Engagement

„Schauspieler sind emotional wie Kanarienvögel in der Kohlmiene und man muss in sich selbst den nötigen Platz finden. Wenn man niemanden hat, der das zumindest respektiert – was ich meine ist, dass Arroganz weiter geht als Charme. Ich weiß, dass ich von außen betrachtet eine schwierige Person sein kann. Manchmal denke ich, dass ich eine großartige Liebesaffäre habe, aber mit Menschen einfach nicht umgehen kann.“

Der Hollywoodstar setzt sich bereits seit Jahren auch für politische und soziale Zwecke ein und machte vor kurzem von sich reden, als er kostenlose Corona-Teststationen aufbaute.

Über sein Engagement sagte Penn: „Es ist kein Business, bei dem man Ambitionen hat, die Nummer eins zu sein. Die Idee ist es, so schnell wie möglich ein lautes, sichtbares Beispiel dafür zu sein, was andere tun können. Wir brauchen wirklich ein genaues Bild davon, wie viele Tests landesweit gemacht werden.“ (Bang)