30.07.2020 17:41 Uhr

Selena Gomez: Das steckte wirklich hinter ihrer Social-Media-Pause

Selena Gomez machte eine Social-Media-Pause, weil "es sich ein wenig unsensibel anfühlte", "fröhliche" Dinge zu posten. Die Sängerin kehrte nach einer Pause am gestrigen Mittwoch (29. Juli) auf Instagram zurück.

imago images / Future Image

Ihre Abwesenheit während der Coronavirus-Pandemie und inmitten der Black Lives Matter-Bewegung erklärte die schöne Musikerin ihren Anhängern mit den Worten: „Hey! Ich wollte mir etwas Zeit nehmen, um eine kurze Nachricht für euch zu verfassen, weil ich nicht so viel gepostet habe.“

„Es war wirklich schwer für mich“

Und weiter: „Ich wollte euch nur wissen lassen, dass ich euch liebe und vermisse und, dass es so viele aufregende Dinge gibt, die ich mit euch allen teilen möchte. Ich denke nur, dass es sich zu Beginn dieses Jahres, bei allem, was vor sich geht, ein wenig unsensibel anfühlte, Dinge zu posten, die vielleicht ein wenig einfach nur… freudig oder feierlich sind, es war wirklich schwer für mich.“

Die „Lose You to Love Me“-Sängerin verriet zudem, dass sie sich „die Zeit genommen hat, zu lernen“. Sie fügte hinzu: „Und ich habe mir die Zeit genommen, um zu lernen, wirklich zu lernen, was vor sich geht, und ich mache das weiterhin zu meiner Priorität.“

Im Kampf gegen Rassismus

Weiter erklärte sie: „Aber ich möchte euch nur wissen lassen, dass ich mich ein wenig mehr engagieren werde und dass ich euch einfach mehr Liebe schicke und euch noch mehr von meinen persönlichen Dingen und von dem, was ich getan habe, zeigen werde. Aber danke, dass ihr hier seid, und danke, dass ihr mich immer unterstützt, und ich werde bald mit euch sprechen.“

Vor ihrer Social Media-Pause hatte Selena der Aktivistin Ruby Bridges für einen Tag ihr Instagram-Konto überlassen, um auf das Rassismus-Problem in den USA hinzuweisen. Damals berichtete Bridges Selenas 179 Millionen Followern von ihrem ersten Schultag 1960 in New Orleans.

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This footage hasn’t been seen before now. It will show the courage that our Black & Brown Families had during the Civil Rights Movement of 1960! I also wanted to highlight a story that’s connected to my story. I felt like it was important to show our Brown brothers and sisters that they were also involved in the Civil Rights Movement, especially that day when I entered the school. You will see footage that highlights the courageous Gabriel family and moments around Daisy Gabriel, a mother who was trying to bring her daughter to school the day that I integrated the school. It is such a heart wrenching video to see the sacrifices she had to make trying to bring her daughter to school that day as well. It was important to me to show her story to the world. ? ? ? It’s your legacy too!? ? ? United We Must Continue Stand! ? To see the documentary, “The Children Were Watching”, in its entirety, please click the link in my bio @RubyBridgesOfficial. Special Thxs to Drew Associates for providing the Amazing Footage, @brnctt @leovolcy for their editing expertise and our Sister in the Struggle … SELENA??? ? — Ruby Bridges (@rubybridgesofficial)

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Grausame Zeiten

Das Mädchen wurde in diesem Jahr zu einem der ersten Afroamerikaner, die im Süden der USA vor dem Ende der Rassentrennung auf eine ansonsten nur von Weißen besuchte Schule gehen konnte. Damals musste sie mit Polizeischutz in die Schule gebracht werden, da sie von weißen Anwohnern wüst beschimpft und bedroht wurde.

Dort wurde sie ganz allein unterrichtet, da alle anderen Eltern ihre Kinder aus Protest auf andere Schulen schickten. Auch fand sich nur eine Lehrerin, die die Kleine Ruby unterrichten wollte.

Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai in Minneapolis und den folgenden landesweiten Protesten in den USA gegen Rassismus und Polizeigewalt hatte Gomez wiederholt Aktivisten auf ihrer Plattform zu Wort kommen lassen. (Bang/KT/dpa)

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