„Sex and the City“: Serien-Revival setzt auf Diversity

Sex and the City

imago images / Mauersberger

19.01.2021 22:45 Uhr

„Sex and the City“ geht in die nächste Runde und diesmal soll alles anders werden. Statt Frauen-Klischees, falschem Feminismus und rassistischen Witzen wollen die Macher der Serie jetzt voll auf Diversity setzen.

„Sex and the City“ kehrt mit zehn neuen Folgen zurück auf die Bildschirme. Während die Fans zunächst vor Freude aus dem Häuschen sind, werden schnell auch kritische Stimmen laut: Die Serie war zu weiß, zu privilegiert und der zweite Film sogar offen beleidigend für Muslime. „And just like that…“ ist eine Chance, diesen Fehler auszubügeln, denn die Macher der Neuauflage wollen diesmal einiges anders machen.

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Das wird diesmal anders

Einen Charakter, den die Fans sicherlich schmerzlich vermissen werden ist die selbstbewusste Samantha. Schauspielerin Kim Cattrall will bei der Fortsetzung nicht dabei sein. Um von Samanthas Abwesenheit abzulenken, sollen die Produzenten gleich zwei neue Charaktere ins Spiel bringen und die sorgen für eine Überraschung: Zum Neustart der Serie soll auf eine rein weiße Besetzung verzichtet werden. Endlich! Denn das war längst überfällig.

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Vielfältige Besetzung

„And just like that…“ soll um einiges vielfältiger, als das Original werden. Gegenüber der „Daily Mail“ verrät eine Quelle: „Es ist Zeit, die Gesichter und das Leben echter Frauen in New York im Jahr 2021 zu zeigen.“ So sollen neben den bereits bekannten Zuschauerlieblingen Carrie, Charlotte und Miranda auch eine „starke, mächtige afroamerikanische Frau“ und „eine andere mit asiatischem Hintergrund“ eine zentrale Rolle spielen.

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Diese Stars könnten dabei sein

Für die neuen Rollen sind angeblich bereits einige bekannte Namen im Gespräch. Darunter Latina Jennifer Lopez und Transgender-Star Caitlyn Jenner. Auch Jennifer Hudson, die bereits im letzten Film die Assistentin von Hauptdarstellerin Carrie Bradshaw spielte, könnte eventuell zurückgeholt werden. Vielversprechend, denn alle drei Damen spiegeln das Thema „Diversity“ wieder.

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Das Leben in den Fünfzigern

Die Dreharbeiten für „And just like that…“ sollen noch in diesem Jahr in New York beginnen. Laut der offiziellen Pressemitteilung, wird die Serie Carrie, Miranda, Charlotte und die unbekannten neuen Rollen, auf dem Weg von der komplizierten Realität des Lebens und Freundschaft in den Dreißigern bis zur noch komplizierteren Realität des Lebens und Freundschaft in den Fünfzigern folgen. Was ist aus Charlotte, ihren zwei Kids und der Nanny geworden? Wie meistert Miranda ihren Alltag zwischen Anwaltskanzlei und Familienleben? Und die Frage aller Fragen: Sind Carrie und Mr. Big noch immer glücklich? Wir müssen uns wohl in Geduld üben, denn die Antworten auf all diese Fragen lassen auf sich warten. Die Serie wird frühestens 2022 ausgestrahlt. Wann es in Deutschland soweit sein wird, steht noch in den Sternen. (AB)