01.10.2008 03:20 Uhr

Sharon Stone: Botox für das Kind

Nachdem Sharon Stone nach monatelangem Ringen den Kampf um das Sorgerecht ihres Adoptivsohnes Roan verloren hat, gelangen nun pikante Details aus den Gerichtsakten an die Öffentlichkeit. Die sollen belegen, warum es der achtjährige Junge bei seinem Adoptiv-Vater und Sharon Stones Ex Phil Bronstein offenbar besser hat. So soll sie die gesundheitliche Fürsorge doch arg übertrieben haben. Stone glaubte beispielsweise, Roan habe eine Wirbelsäulen-Leiden, obwohl es dafür keinerlei Anhaltspunkte gab, zitiert „TMZ“ aus den Gerichtsakten. „Ein weiteres Beispiel für eine Überreaktion war, dass die Mutter vorgeschlug, dass Roan Botox-Injektionen in die Füße bekommen sollte, zur Lösung des Problems mit seinem Fußgeruch.“ Der Vater wiederum, bei dem Roan lebte, habe den einfachen und gesunden Menschenverstand walten lassen, und sorgte dafür, dass Roan schlicht und einfach stets Socken trage. So einfach ist das. Zudem verteilte die 50-jährige gerne „eine Vielzahl ihrer elterlichen Aufgaben an Dritte“. Einer therapeutischen Beratung habe sie sich verweigert, solange diese nicht auf ihre Termine und anderweitige Verpflichtungen abgestimmt sei.

Dem Gericht liegen weitere Anomalitäten des Hollywoodstars vor, die es jedoch nicht veröffentlichen will. Der Richter: „Solches Verhalten eines Elternteils ist unakzeptabel und dient nicht dem Interesse des Kindes.“ Stone wollte vor Gericht eigentlich erreichen, dass sich das Kind in ihrem Wohnort Los Angeles aufhalten soll. Momentan darf sie ihren Sohn an einem Wochenende im Monat sowie an Heiligabend und dem ersten Weihnachtsfeiertag sehen. Gestern von Stone eingereichte Papiere sollen einen Antrag für die Änderung des Sorgerechtsurteils in die Wege leiten. FOTO

(PV)

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