10.08.2020 19:30 Uhr

Sharon Stone sprang dem Tod mehrfach von der Schippe

Sharon Stone hat in einem Interview berichtet, wie sie bereits dreimal in ernster Lebensgefahr schwebte. Mit viel Glück überlebte sie Reitunfall, Blitzschlag und Hirnblutung.

Andrea Raffin/Shutterstock

Sharon Stone (62, „Basic Instinct“) ist eine der starken Hollywood-Schönheiten, die mit ihren Darstellungen ein neues Frauenbild etablierte, Erotik und Intelligenz auf der Leinwand vereinte. Doch bei all der Bewunderung und dem Erfolg, war das Privatleben der dreifachen Mutter und zweifach geschiedenen Ehefrau durchaus von Tiefschlägen gezeichnet.

In ihrer Biografie, die Anfang des kommenden Jahres erscheinen soll, wird Stone auch von diesen Tiefschlägen berichten. Zuvor gab sie aber im Interview mit der britischen Boulevard-Zeitung „The Sun“ drei Anekdoten zum Besten, in denen sie dem Tod gerade so noch von der Schippe gesprungen ist.

Knapp die Halsschlagader verfehlt

Stone wuchs mit drei Geschwistern auf einem Bauernhof in der US-Provinz auf. Als 14-Jährige übersah sie bei einem Ausritt eine Wäscheleine, die ihr fast die Halsschlagader aufgeschnitten hätte. Eine Narbe blieb zurück. Später wäre sie fast von einem Blitz erschlagen worden, als sie im Haus der Eltern, die einen Brunnenzulauf nutzten, den Wasserhahn aufdrehte.

Der Blitz habe im Brunnen eingeschlagen und die Elektrizität durch das Wasser in ihren Körper geleitet. Stone schilderte den schweren Unfall auch im Gespräch mit dem Podcast-Host Brett Goldstein (40): „Ich flog durch die Küche gegen den Kühlschrank.“ Ihre Mutter hätte ihr Ohrfeigen gegeben, um sie wieder zu Bewusstsein zu bringen. Zehn Tage wäre sie anschließend im Krankenhaus gewesen.

„Ich fühlte mich, als hätte man mir in den Kopf geschossen“

2001 hatte Stone aber ein weiteres schwerwiegendes Nahtoderlebnis. Sie erlitt ganz plötzlich einen Schlaganfall und in Folge dessen eine Gehirnblutung, die neun Tage andauerte. „Ich fühlte mich, als hätte man mir in den Kopf geschossen“, erinnert sich Stone. Fast zwei Dutzend Spiralen mussten in ihrem Kopf implantiert werden, um die Blutungen zu stoppen.

Insgesamt brauchte es sieben Jahre, bis Stone sich davon komplett erholt hatte. Sie musste wieder laufen, sehen, sprechen und lesen lernen. Noch heute müsse sie Medikamente einnehmen, die vor einem Rückfall schützen sollen. „Ich dachte lange Zeit, ich würde sterben, selbst nachdem ich wieder zu Hause war“, so die Schauspielerin.

Neben der körperlichen Belastung verlor Stone in dieser Zeit auch vorübergehend das Sorgerecht für ihr ältestes Kind. Sie konnte nicht arbeiten und musste die Schauspielerei in den Hintergrund rücken, ihr Privatleben neu sortieren. Ihre Ehe mit dem Journalisten Phil Bronstein (62) ging kurze Zeit später in die Brüche.

(ves/spot)