Donnerstag, 9. Januar 2020 09:42 Uhr

Sharon Stone: „Wenn ich Putin wäre, würde ich Trump auch ausnutzen“

imago images / Jan Huebner

Sharon Stone machte jetzt deutlich warum sie Donald Trump verachtet, wirklich nicht an seine Wiederwahl glaubt und Russenpräsident Wladimir Putin respektiert.

„Ich finde, dass Putin auf seine Weise ein starker Anführer seines Landes ist“, erzählte die 61-Jährige  im Interview mit der deutschen ‚GQ‘. „Ich will nicht, dass er mein Land regiert, aber ich habe nichts dagegen, wie er seines regiert. Ich will nur, dass er meinem fernbleibt. Und ich will, dass mein Staatsoberhaupt keine Geschäfte mit einem anderen Staatsoberhaupt macht, das versucht, andere Länder – oder meines – zu übernehmen.“

„Absolut unangemessen“

Die Schauspielerin, die übrigens nicht an eine Wiederwahl Trumps glaubt, scheint auch einen Unterschied zwischen den beiden Machtmenschen ausgemacht zu haben. „Trump wird von anderen Staatsoberhäuptern manipuliert. Er ist ein Möchtegern. Wenn man es zum Präsidenten der USA schafft, sollte man diesem Amt mit großer Ehre und Demut begegnen und einem Sinn persönlichen Stolzes. Putin ist kein Möchtegern. Putin führt sein Land in dessen bestem Interesse. Trump hingegen will immer noch etwas anderes sein als der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Als ob das nicht genug wäre.“

Weiter führte sie aus: „Dass der Präsident unseres Landes unter die Kontrolle eines Führers einer anderen globalen Supermacht gerät oder sich von diesem manipulieren lässt, ist absolut unangemessen. Denn dann sehe ich mein Oberhaupt nicht mehr als gleichwertig an, sondern als schwach. Wenn ich Putin wäre, würde ich Trump auch ausnutzen.“

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