Donnerstag, 18. Juni 2009 11:21 Uhr

Shia LaBeouf: Als Kinderstar verachtet

Die Schattenseiten des frühen Erfolgs: Shia LaBeouf wurde von seinen Klassenkameraden gehänselt, weil er ein Kinderstar war. Der heutige Superstar trat schon als Knirps in vielen TV-Sendungen des Kinder-Senders Disney Channel auf – was ihn nicht gerade beliebt machte bei den Kindern in seinem Alter.
„Das Los Angeles, aus dem ich und all meine Freunde kommen, ist nicht das Los Angeles, das ihr im Fernsehen seht“, erklärt der Schauspieler dramatisch und betont: „In mein Los Angeles zurück zu gehen und zu sagen: ‚Ja man, ich arbeite beim Disney Channel‘ war nichts, was du einfach so heraus schreien wolltest.“


Die Dinge haben sich seit seiner Kindheit nicht wesentlich verändert. Mit einem Augenzwinkern beschreibt LaBeouf: „Jetzt könntest du zurück gehen und sagen: ‚Ich mache 8000 Mäuse in der Woche – legal!‘ und sie würden fragen: ‚Wow, wie machst du das?‘. Dann sagst du: ‚Disney Channel‘ – und der ganze Scheiß fängt von vorne an!“
Der 22-jährige Beau, dessen Vater ein alkoholkranker Drogen-Dealer war, findet es „abscheulich“, dass er eher dafür schikaniert wurde, Erfolg zu haben, als für seine schwere Kindheit.
Im Interview mit der Zeitung ‚Guardian‘ erklärt er: „Die Tatsache, dass ich im Disney Channel zu sehen war gegen die Tatsache, dass mein Vater mit Drogen handelte – das ist doch abscheulich. Aber irgendwie auch witzig.“
Die Erfahrungen in seiner Vergangenheit haben ihn zu dem gemacht was er ist. Und darüber ist LaBeouf dankbar, wie er versichert.
„Ich fühle mich gesegnet“, sagt der Kalifornier und betont: „Ich bin ein Schauspieler, man! Ich könnte nicht glücklicher sein, dass es sich so entwickelt hat, denn das ist ein toller Job.“

Shia LaBeouf bei der Premiere am Montag in London. Fotos: Paramount Pictures

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