Dienstag, 16. Oktober 2018 23:07 Uhr

Sibylle Rauch geht ins Dschungelcamp: „Ich war zahnlos und obdachlos“

Sibylle Rauch geht Mitte Januar angeblich ins Dschungelcamp, hieß es heute Morgen. Die jüngeren Generationen dürften die einstige Busenikone kaum noch kennen. Wir erinnern an ihre Hoch- und Tiefs. Mit 21 Jahren wurde Sibylle Rauch über Nacht zum Jungstar, spielte in mehreren Teilen der „Eis am Stiel“-Kino-Reihe mit und galt, Dank ihrer Optik, als Sexsymbol der 80er-Jahre.

Sibylle Rauch geht ins Dschungelcamp: "Ich war zahnlos und obdachlos"

Foto: Karl Schöndorfer/Toppress

Doch anstatt sich nach und nach aus der Erotik-Klamauk-Reihe herauszuarbeiten, ging es für die Schauspielerin rapide bergab. Die Chancen dazu hätte sie gehabt, denn nach „Eis am Stiel“ standen ihr einige Türen offen, wie Sibylle Rauch gegenüber der „Bild“-Zeitung offenbart: „Mein Leben danach war rosarot und über viele Jahre wirklich sehr schön. Ich konnte mir alles leisten.“

Der jungen Sibylle war der Erfolg jedoch zu Kopf gestiegen, wie sie zugibt: „In meinem Größenwahn dachte ich, ich bin ein Filmstar. Manchmal wurde ich von einem Milliardär eingeflogen. Da verliert man schnell den Blick für die Realität.“

Der Absturz

Anstatt sich um seriöse Rollen zu kümmern, nahm Rauch Angebote von Pornofilmen an und arbeitete fortan als Darstellerin für eher schmuddelige Filmchen. Um die Jahrhundertwende folgte dann der absolute Tiefpunkt in Sibylles Leben. „Ich habe einen schweren Suizidversuch unternommen. Danach habe ich wieder Angebote aus dem Erotikbereich angenommen.“

Aus Geldnot rutschte Rauch dann von der Porno-Branche in die Prostitution ab, wie sie „RTL Exklusiv“ verriet. Von 2006 bis 2007 arbeitete sie in einem Bordell in Klagenfurt, sagt selbst über sich, sie sei finanziell, körperlich und seelisch am Ende: „Ich habe mein halbes Leben und meine Karriere verkokst und verkorkst.“ Obwohl Sibylle aus dem Bordell ausstieg, schien kein Licht am Ende des Tunnels zu sein: „Ich war verzweifelt, fast zahnlos und war obdachlos.“

Ihre Rettung

Und als sie ganz unten war, nahte 2016 die Rettung. Sibylle verliebte sich. Alex, so sein Name, nahm sich der zahnlosen und obdachlosen ehemaligen Prostituierten an und spendierte ihr neue Beißerchen und ein volles Dekolleté. Es folgten weitere rundum Erneuerungen, wie Botox und Hyaluron und eine neue Bleibe in Wien hat sie auch gefunden, gesponsort von Alex.

Nun will die Blondine auch wieder als Schauspielerin Fuß fassen und feilt an ihrer Karriere. Ende 2017 sagte sie im Interview mit der ‚Bild‘-Zeitung: „Außerdem lasse ich mir von einer befreundeten Schauspielerin Unterricht geben, um bald mal wieder mehr Drehrollen zu bekommen. Ich möchte als Schauspielerin gesehen werden – nicht als abgestützte Pornoqueen. Ich hoffe auch auf ein Happy End in meinem richtigen Leben!“

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