27.07.2020 07:27 Uhr

Siegfried Fischbacher: „Ich vermisse Roy unendlich“

Zusammen waren sie das Magier-Duo Siegfried und Roy: Siegfried Fischbacher musste sich am 8. Mai von Roy Horn verabschieden, der nach einer Corona-Erkrankung starb. In einem Interview spricht Fischbacher über seinen Zustand und Roy Horns Vermächtnis.

imago images/MediaPunch

Am 8. Mai verstarb Roy Horn (1944-2020), eine Hälfte des weltberühmten Magier-Duos Siegfried und Roy, im Alter von 75 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion. Sein Partner Siegfried Fischbacher (81) zog sich danach aus der Öffentlichkeit zurück. Im Interview mit der „Bild“-Zeitung hat er nun über seinen Gefühlszustand gesprochen: „Ich vermisse Roy unendlich. Aber ich fühle, dass er von da oben auf mich aufpasst. Die Erinnerungen an unsere schöne gemeinsame Zeit tragen mich.“

Fischbacher lebt seit dem Tod von Roy Horn alleine auf dem Anwesen „Little Bavaria“ in Las Vegas. Er habe dort sein Paradies gefunden und eine Rückkehr in seine deutsche Heimat komme nicht für ihn in Frage, erklärt Fischbacher und fügt hinzu: „Alles erinnert mich an Roy. Das möchte ich nicht zurücklassen.“

Arbeiten am Film „Siegfried & Roy“ gehen weiter

Fischbacher arbeitet derzeit an einem Film mit, der „Roys Vermächtnis“ werden soll. Bei dem Filmprojekt „Siegfried & Roy“, das bereits seit über zwei Jahren geplant und auch nach Horns Tod weiter verfolgt wird, wird Michael Bully Herbig (52, „Der Schuh des Manitu“) Regie führen. Er arbeitet derzeit am Drehbuch. „Ich telefoniere fast täglich mit ‚Bully‘ Herbig. Ich glaube, dass es ein wunderbarer Film wird“, sagt Fischbacher.

An die gemeinsame Zeit erinnert Fischbacher zudem ein Fotokalender, den Roy Horn noch fertig stellen konnte. „Er war sehr stolz, als er sich die erste Kopie im April ansah“, erzählt der 81-Jährige. „Das Endprodukt kam noch rechtzeitig an, so dass er es auf dem Weg ins Krankenhaus sehen konnte.“

(jom/spot)

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