Simon Zachenhuber: Eine traurige Woche für den „Let’s Dance“-Boxer

Simon Zachenhuber: Eine traurige Woche für den "Let's Dance"-Boxer
Simon Zachenhuber: Eine traurige Woche für den "Let's Dance"-Boxer

Foto: TVNOW / Frank W. Hempel

20.03.2021 13:30 Uhr

Bevor Simon Zachenhuber bei der dritten Live-Show von "Let's Dance" auf die Tanzfläche musste, sah man in einem Einspieler einen sehr emotionalen Moment des jungen Mannes. 

Der Sportler bekam mitten im Training mit seiner Tanzpartnerin Patricija Belousova einen plötzlichen Anruf von der Familie – und der hatte einen traurigen Grund. Der Hund, der seit Simon Zachenhubers Kindheit an dessen Seite verbrachte, war verstorben.

Nach 13 Jahren glücklichem Hundeleben in der Familie Zachenhuber schloss der Golden Retriver für immer die Augen. Das nahm den 23-Jährigen so sehr mit, dass er vor der Kamera seine Tränen nicht mehr zurückhalten konnte. Da musste sicher der ein oder andere Zuschauer ein Tränchen mit verdrücken….

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Er tanzte für seinen verstorbenen Hund

Und vielleicht war es Schicksal, dass Simon und Patricija gestern Abend ausgerechnet den Contemporary tanzen mussten – den Tanz, der  Emotionen auf der Tanzfläche bildlich werden lässt.

Auch der Profiboxer konnte gar nicht anders, als seine Gefühle und seine Trauer in die Choreo zu packen und widmete den Contemporary zu Aerosmith‘ Erfolgssong „I Don’t Want To Miss A Thing“ ganz allein der verstorbenen Hundedame.  Mit weichen, sanften Bewegungen und in kompletter Harmonie mit seiner Tanzpartnerin glitt Simon über das Parkett – und ergatterte dafür von der Jury 19 Punkte.

Simon Zachenhuber: Eine traurige Woche für den "Let's Dance"-Boxer

Foto: imago / Future Image

Simon ist ein riesiges Sporttalent

Mit der Leichtfüßigkeit hapert es bei dem 23-Jährigen zwar noch, aber normalerweise setzt der Profiboxer schließlich eher seine Arme ein, um zum Sieg zu gelangen. Getänzelt wird zwar auch öfter mal im Ring, aber auf Takte und Schrittfolgen muss Simon nicht achten, wenn er so richtig draufhaut.

Simon Zachenhuber: Eine traurige Woche für den "Let's Dance"-Boxer

Foto: TVNOW / Frank W. Hempel

Dass der sympathische junge Promitänzer auch mal irgendwann Sportler werden wird, kristallisierte sich mit Sicherheit schon in der Kindheit heraus, schließlich sind alle seine Familienmitglieder sportlich unterwegs. Seine Mutter und sein Stiefvater betreiben eine Schwimmschule und seine 16-jährige Schwester Amelie zählt zu den besten deutschen Nachwuchsschwimmerinnen!  Auch Simon versuchte es zuerst mit dem Schwimmen, danach probierte er sich im Modernen Fünfkampf, als Biathlet und als Kickboxer aus. Letzteres stachelte ihn dann offenbar dazu an, mehr im Boxsport zu machen.

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Foto: TVNOW / Frank W. Hempel

Muhammad Alis Worte helfen ihm beim Tanzen

Inzwischen wird der hübsche „Let’s Dance“-Kandidat seit 2017 von Profi-Boxtrainer Conny Mittermeier in Stuttgart trainiert. Seitdem gewann Zachenhuber jeden seiner elf Kämpfe im Mittelgewicht, sechs davon mit einem K.O.-Sieg. „Meine Stärke ist eine starke Verteidigung, nach dem Motto, viel austeilen, aber wenig abkriegen.“ Sein Ziel: „Eine Deckungsarbeit, an der die anderen verzweifeln.“

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Foto: TVNOW / Frank W. Hempel

Ein berühmtes Vorbild hat Simon übrigens auch und das leitet ihm auch seinen Weg in der Tanzshow. „Float like a Butterfly, sting like a bee, hat Ali (Anm. d. Red: Boxlegende Muhammad Ali) schon gesagt. Nun gebe ich mein Bestes, um über dem Parkett zu schweben.“

Simons Fans können ihn bei „Let’s Dance“ am 26. März wieder bewundern. Dann geht die RTL-Tanzshow mit den 11 verbliebenen Paaren weiter.