Mittwoch, 23. Juni 2010 08:08 Uhr

Skandal-Lady Gaga will jetzt plastinierte Leichen in ihrer Show

New York. Lady Gaga hat keine Angst davor, Grenzen zu überschreiten. Sieht also ganz so aus, dass die plastinierten Leichen des Deutschen Prof. Gunther von Hagens nun auch Bestandteil der Popkultur werden. Miss Extravaganza plant jedenfalls einen in der Popgeschichte einmaligen Vorgang: sie will die Toten in ihre Bühnenshows einbauen. Dazu habe die 25-jährige bereits Kontakt mit dem deutschen Anatom und Arzt aufgenommen. Der 65-jährige gelangte mit seinen umstrittenen Austellungen ‚Körperwelten‘ und der darin zur Schau gestellten kompletten Plastination menschlichen Gewebes zu Weltruhm.

Lady Gaga sieht den Leichenprofessor als Seelenverwandten und hofft ihn bald in New York zu treffen. Die Sängerin sei geradezu fasziniert von der Arbeit von Hagens. Auch weil er in Deutschland aufgewachsen ist, „einem Land das sie liebt“, sagte ein Insider dazu der britischen ‚Sun‘ und fügte hinzu: „Sie haben per Mail miteinander korrespondiert und es ist gut gelaufen. Sie möchte gern einige Elemente von ‘Körperwelten’ in einer ihrer Shows haben, am besten würde das nach Vegas passen. Das wäre gut, um diese Tour mit etwas zu toppen, was noch niemand vor ihr getan hat: tote Körper als Teil des Gigs zu nutzen.“ Passende Objekte dürften leicht zu finden sein: Professor von Hagens hat bereits eine Reihe Leichen als Musiker inszeniert.

Bei von Hagens Plastinationen werden Körperflüssigkeiten durch Silikon ersetzt.

Übrigens: Letzten Freitag überrraschte Lady Gaga übrigens bei der wöchentlichen Jazz-Show ihres Freundes Brian Newman das Publikum mit einem spontanen Auftritt und sang ‚Someone To Watch Over Me‘. Sie trug dabei ein schwarzes Alexander McQueen-Outfit und eine John Lennon-inspirierte Sonnenbrille.

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