21.11.2020 20:21 Uhr

So denkt Jensen Ackles über das tödliche Finale von „Supernatural“

Das große Finale von "Supernatural" schockte gestern die treuen Fans. Selbst Hauptdarsteller Jensen Ackles musste es erstmal verdauen.

Jimago images / APress

Spoiler Alert: Dieser Artikel enthält wesentliche Spoiler zum Finale von „Supernatural“.

Gestern wurde in den USA die letzte Folge der Fantasie-Serie „Supernatural“ ausgestrahlt. Nach 15 Staffeln endete die Serie mit Jensen Ackles (42) und Jared Padalecki (38) mit einem unglaublichem Knall.

Denn nur einer der Winchester-Brüder überlebte die letzte Episode!

Tödliches Finale für …

Zur Überraschung aller Fans ging die Serie nur mit einem halben Happy End aus. Sie mussten geschockt vor den Bildschirmen miterleben, wie der ältere Winchster-Bruder Dean schwer verwundet wurde und starb. Noch vor seinem Ableben ließ er seinen kleinen Bruder Sam schwören, dass er ihn nicht zurückholen wird.

Mit seinen letzten Atemzügen sagte er zu ihm: „Ich verlasse dich nicht. Ich werde immer in deinem Herzen sein, jeden Tag deines Lebens. Du wirst leben und kämpfen, weil du immer weiter gekämpft hast. … Ich liebe sich so sehr, mein kleiner Baby-Bruder.“

Mit diesen emotionalen Worten verabschiedeten sich die Brüder endgültig voneinander.

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Harte Kost für Jensen Ackles

Harte Kost für alle Fans, aber auch für den Dean-Darsteller Jensen Ackles selbst. Er erzählte im Interview mit „Entertainment Weekly“, dass er und sein Co-Star Jared Padalecki schon vor Monaten erfahren hatten, wie die Serie ausgeht. Von der Neugier getrieben, hatten sie nämlich den Drehbuchautoren vor dem Beginn der Dreharbeiten der finalen Staffel einen kleinen Besuch abgestattet.

„Während der Drehpause zwischen Staffel 14 und 15, reisten Jared und ich nach Los Angeles und suchten die Räume der Drehbuchautoren auf. Ich glaube, es war das erste Mal jemals. Es war kein gemeinsames Brainstorming. Sie sagten uns viel mehr, was Sache sei und, dass wir das so zu akzeptieren hätten. Ich verließ den Raum mit einem sehr unbehaglichen Gefühl. Im Nachhinein denke ich, dass dieses Gefühl auch daher kam, dass ich gerade das Ende der Show erfahren hatte, die für 15 Jahre mein Leben bestimmte und ich noch nicht akzeptieren konnte, dass sie nun tatsächlich zu Ende geht.“

Lange Gespräche mit dem Serien-Erfinder

Sein Serien-Tod setzte Jensen Ackles demnach ganz schön zu. Wie er weiter berichtete, folgte ein intensives Gespräch mit dem Schaffer der Serie Eric Kripke (49):

„Er erklärte mir seine Gedanken. Das half mir wirklich, um mich mit dem Ende zu identifizieren und um zu verstehen, warum es genau deswegen ein großartiges Ende ist. Von diesem Punkt an war ich komplett an Bord.“

imago images / Prod.DB

Wiedersehen im Himmel

Zudem ist die letzte Szene in „Supernatural“ auch nicht, wie Dean von der Welt geht. Die allerletzten Bilder zeigen das lange erfüllte Leben von Sam mit seiner Frau und seinem Sohn Dean. Nach Jahren des Glücks stirbt auch er eines natürlichen Todes im Kreis seiner Familie und trifft im Himmel wieder auf seinen Bruder Dean.

Spätestens an dieser Stelle liefen die Tränen bei den Zuschauern in Sturzbächen. Nichtsdestotrotz zeigten sich etliche Fans sehr verärgert über das tragische Ende des TV-Hits. Auf Twitter hagelte es die zornigen Kritiken. Denn viele Fans hatten sich ein schwules Ende von „Supernatural“ für Dean gewünscht …