So ließen es die Fantastischen Vier krachen

die Fantastischen Vier
die Fantastischen Vier

© IMAGO / BOBO

02.09.2021 14:30 Uhr

Die Fantastischen Vier sind eigentlich ziemliche Familienmenschen. Doch früher ließen sie es richtig krachen, wie auch zum Bandjubiläum.

Seit den Neunzigern sind die vier Herren aus Stuttgart in der deutschen Hiphop-Szene aktiv. Im Laufe ihrer Karriere hat sich ihr Fokus im Leben jedoch verändert. Insbesondere der eigene Nachwuchs sei dabei richtungsweisend gewesen, wie Michi Beck und Thomas D. im Interview mit der „Bild“-Zeitung verraten.

Liebe zu den Kindern ist eine Erfahrung

„Ich hatte früher mehr Zeit. Eltern zu sein, ist ein abgefucktes Ding. Du ertappst dich dabei, Sprüche zu bringen, die du schon bei deinen Eltern nicht annehmen wolltest, aber du musst es irgendwie trotzdem sagen. Wenn es einen nicht kaputt macht, kann man viel daraus lernen. Die Liebe, die du zu deinen eigenen Kindern hast, die kennst du vorher nicht“, erklärt der 52-jährige Thomas.

Die Fantastischen Vier haben sich ein Schloss gemietet

Doch langweilig sind Fanta 4 noch lange nicht geworden: Zum 30. Bandjubiläum ließen sie es nämlich nochmal gehörig krachen. Michi erzählt: „Wir haben mit allen unseren Wegbegleitern ein Schloss bei Stuttgart gemietet, alle Partner und alle zehn Kinder waren dabei. Es spielte eine Big Band und es war ein rauschendes Fest mit dem betrunkensten Auftritt unserer Karriere von uns selbst.“

Frivoles Angebot von Partygast

Thomas D. plauderte dann noch ein freches Angebot aus, aus der Zeit als sie mal an einer Bar gearbeitet hatten: „Ich weiß nicht, ob unsere Drinks die besten waren, aber die Laune und die Sprüche, die wir bekommen haben, waren gut. Ein Gast, der nicht zahlen konnte und bekannt dafür war, dass er öfter anschreiben ließ, hat Smudo vorgeschlagen, ,Komm schon, Smudo, ich blas dir so einen, dass du denkst, du stehst im Windkanal’. Für den Spruch gab’s ’nen Gratisdrink.“ (Thomas D.)