Freitag, 20. Januar 2012 16:14 Uhr

So sieht „Thomas Gottschalk live“ aus: Das sind die ersten Bilder

Berlin. Ab dem 23. Januar 2012 wird Thomas Gottschalk, der Gottvater der deutschen Fernsehunterhaltung, immer montags bis donnerstags um 19.20 Uhr in seiner Infotainmentshow ‚Gottschalk live‘ über die Dinge sprechen, die ihm am Tag aufgefallen sind, und die, die er für wichtig hält. Das Ganze ist eine Mischung aus Frühstücksfernsehen und Late Night Show.

Gast der ersten Sendung ist der Schauspieler und Regisseur Michael „Bully“ Herbig. Beide plaudern u.a. über Herbigs neuem Film ‚Zettl‘, der nächste Woche an den Start geht.

Im dritten Stock des Humboldt Carrés, ganz in der Nähe des Gendarmenmarkts im Herzen Berlins, ist im Laufe der letzten Monate das „Gottschalk Live“-Studio entstanden: Und das ist kunterbunt! Die Möbel für sein neues Berliner Wohn- und Arbeitszimmer hat der 61-Jährige TV-Star größtenteils selbst ausgesucht. Der silberfarbene Schreibtisch aus Flugzeug-Aluminium mit coolem Nieten-Lederstuhl, die bequemen Ledersessel, bunten Hocker und Regale haben ihren Platz in der von Studio-Designer Florian Wieder wohnlich gestalteten, rund 250 Quadratmeter großen Kulisse gefunden.

Knallbunte Karikaturen des Münchner Malers Bernhard Prinz schmücken die Wände, aber auch persönliche Erinnerungsstücke stehen neben Büchern und anderem Krimskrams auf Tischen und Fensterbänken.

Der Blick aus den großen Fenstern geht auf die pulsierenden Straßen von Berlin-Mitte.

Auch technisch genügt die neue Show höchsten ansprüchen: LED-„Moving Lights“, die per Computer einzeln bewegt werden können, sorgen dafür, dass der Moderator immer perfekt ausgeleuchtet ist. Da spielt es keine Rolle, ob er am Schreibtisch sitzt oder sich in der angrenzenden Redaktion bewegt, die benfalls zu sehen ist.

Auf großen Flatscreens mittels Laptop, Live-View-Kameras, Skype und Tablet-Computer kann der Entertainer auch zu Gesprächspartnern außerhalb seines Studios Kontakt aufnehmen. Zwei Handkameras und eine Steadycam fangen das Geschehen hautnah ein.

Das Team der neuen 30 minütigen Show besteht aus rund 60 Mitarbeitern, die sich um Technik und Inhalte kümmern. Die 20 Redakteure recherchieren und diskutieren die interessantesten Themen des Tages in gemeinsamen Konferenzen mit Thomas Gottschalk. Auch während der Live-Sendungen sind sie an ihren Schreibtischen im Studio für ihn ansprechbar.

Zwei sogenannte „Socialmedia-Redakteure“ sorgen dafür, dass Gottschalk auch via Facebook und Twitter einen direkten Kontakt zu seinen Zuschauern aufbauen und sich vor als auch während der laufenden Sendung Meinungen und Anregungen von seinem Publikum einholen kann.

Bei Twitter schwang Gottschalk jedenfalls schon mal die Quotenkeule und schrieb an Late-Night-Köniog Harald Schmidt: „Lieber Harald, spiele diese Woche nur vor Testpublikum, aber habe dabei immer noch mehr Zuschauer als Du. Gruß Thomas“.

Im Gespräch mit dem Magazin ‚Stern‘ erklärte Gottschalk: „Was auf meinem Sendeplatz läuft, dümpelt derzeit bei sechs Prozent Marktanteil rum, mit acht Prozent wäre ich offiziell aus dem Schneider. Ich habe den Ehrgeiz, zweistellig zu werden.“

Fotos: ARD/Philipp Hageni

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