04.11.2018 20:48 Uhr

So versaut wäre Sacha Baron Cohens Freddie Mercury geworden?

Bevor Rami Malek für „Bohemian Rhapsody„, das Freddy Mercury-Biopic, gecastet wurde, gab es ein regelrechtes Besetzungskarussell vor und hinter der Kamera.

Foto: Rob Rich/WENN.com

In einer frühen Konzeptfassung des britischen Regisseurs Stephen Frears war noch Comedian Sacha Baron Cohen für die Hauptrolle vorgesehen gewesen. Im Gespräch mit „Vulture“ legte Frears offen, dass es bei dieser Version des Films vor allem um den ausschweifenden Lebensstil des Rockstars gegangen wäre. „Sacha wollte einen anstößigen Film machen, der Freddie Mercury sicher gefallen hätte“, so Frears.

Der schwule Regisseur verriet auch, dass die Sexualität des „Queen“-Sängers im Vordergrund gestanden hätte – ein Aspekt, der in den Augen vieler Fans und Kritiker in der finalen Fassung des Films zu kurz kommt.

Nicht seriös genug

Frears zufolge wäre der Film „anstößig im Hinblick auf seine Homosexualität und anstößig wegen endloser Nacktszenen“ geworden. „Sacha fand das alles toll“, so der Regisseur. Allerdings teilte die Band in Person von Brian May und Roger Taylor diese Vision nicht; sie seien „viel konventioneller“ gewesen. Herausgekommen ist ein cleaner Film, der die „dunklen Seiten“ des Queen-Stars weitesgehend außen vor lässt.  Und Stephen Frears kam auch als Regisseur nicht zum Zuge. (CI)