03.10.2020 15:17 Uhr

So wird man ein erfolgreicher Influencer mit großer Reichweite

Wie cool ist das denn? Als Influencer auf Instagram die Chance haben, zu coolen Events eingeladen zu werden, kostenlos Produkte testen zu können - und natürlich eine riesige Fan-Gemeinde um sich scharen.

Shutterstock/baranq

Das ist für viele der absolute Traum. Tatsächlich kann aber genau das mit einem erfolgreichen Instagram-Account Realität werden. Je mehr Follower, desto größer die Chance, dass dieser Wunsch über kurz oder lang Wirklichkeit wird. Wenn das so einfach wäre, dann gäbe es sicherlich längst Millionen solcher Instagram Influencer, wie z.B. Dagi Bee. 

Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Denn einen Instagram-Account mit vielen, vielen Followern zu generieren, ist harte Arbeit. Und es gibt zahlreiche Dinge, die es diesbezüglich zu beachten gilt. Und zwar von Anfang an.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Dagi (@dagibee) am Sep 21, 2020 um 5:26 PDT

Authentisch sein – und bleiben

Renommierte Labels greifen zwecks Werbung nur allzu gerne auf bekannte Influencer bei Instagram zurück, wie die Sarah Harrison. Wer es so weit gebracht hat, der gilt quasi schon als „halber“ Promi. Um aber als Influencer überhaupt erst wahrgenommen zu werden, ist es wichtig, zunächst einmal eine eigene Nische zu finden. Eine, die zur jeweiligen Persönlichkeit passt. Es ist daher essenziell herauszufinden, wofür man sich ganz besonders begeistert. Wo liegen die individuellen Interessen oder worin kennt man sich besonders gut aus? Ist man mit seinem Outfit voll im Trend oder ist der Fokus eher auf einer speziellen Form der Ernährung gerichtet?

Wer es versteht, sich mit seinem „Spezialgebiet“ interessant zu machen, der hat gute Chancen, ein Influencer zu werden. Grundsätzlich kommt es darauf an, zu wissen, was mit dem eigenen Instagram Account erreicht werden soll. Nur wer sein Ziel kennt, wird Wege finden, dieses tatsächlich auch zu erreichen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Dagi (@dagibee) am Sep 15, 2020 um 3:54 PDT

Die Personality ist entscheidend

Egal, ob minimalistische Details oder knallbunte Bilder – jede Variante kann viele Fans gewinnen. Hauptsache, als Betreiber eines Instagram Accounts hat man einen ganz persönlichen Stil und verfolgt diesen auch konsequent. Denn Authentizität kommt an. Sicherlich schadet es anfangs nicht, ein wenig zu experimentieren. Schließlich nimmt es eine gewisse Zeit in Anspruch, bis der eigene Instagram-Style gefunden ist.

Neben der Personality ist auch die qualitative Wertigkeit der Bilder entscheidend. Scharfe Fotos in perfekter Ausrichtung und dazu gut ausgewählte Hintergründe sorgen in Kombination mit einem außergewöhnlichen Stil schon bald dafür, dass der Account exzellent durchdacht anmutet – und die Fans buchstäblich Schlange stehen werden. Wichtig ist aber, darauf zu achten, dauerhaft durch eine solide Qualität der Posts zu brillieren. Anderenfalls springen die mühselig generierten Follower wieder ab, sodass es gegebenenfalls gar erforderlich ist, Instagram Follower kaufen zu müssen.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Sarah Harrison (@sarah.harrison.official) am Sep 23, 2020 um 9:08 PDT

Hashtags richtig nutzen

Je besser die Hashtags zu den Bildern passen, desto leichter wird es sein, Reichweite zu erzielen. Neun bis 11 Hashtags sind ein vielversprechender Richtwert. Wer deutsche Follower anspricht, sollte seine Posts in Deutsch setzen. Englische Hashtags hingegen machen nur dann Sinn, wenn die Zielgruppe englischsprachig ist. Wer hingegen englische Hashtags setzt und deutsch schreibt, der muss damit rechnen, dass zwar die Reichweite eine größere sein wird, dass aber durchaus auch etliche Follower wieder „abspringen“ werden – weil sie die deutschen Texte nicht verstehen.

Drei bis vier Posts täglich sind ideal. Eine höhere Anzahl könnte zu Lasten der Bilderqualität gehen. Weil die meisten User ihren Instagram-Account entweder auf dem Weg zur Arbeit bzw. Uni oder auf dem Heimweg checken, sind Bilder, die morgens und abends gepostet werden, vergleichsweise erfolgreicher. Denn dann ist es für die potenziellen Followern erheblich leichter, sich Zeit zu nehmen, um Kommentare zu hinterlassen oder Herzchen zu setzen. (KTAD)