12.03.2020 18:00 Uhr

Söhne Mannheims distanzieren sich von Xavier Naidoo

Foto: imago images / Spöttel Picture; STAR PRESS / PATRICK BECHER

Die Söhne Mannheims, die einstige Band von Xavier Naidoo, äußerten sich zu den Rassismusvorwürfen gegen den Sänger. Schon seit Längerem soll Xavier nun schon nicht mehr Teil der Mannheimer Jungs sein.

Am Mittwoch posteten die Söhne Mannheims ein Statement auf Facebook, indem sie Stellung zu den fremdenfeindlichen Äußerungen ihres Gründungsmitglieds Xavier Naidoo nahmen. So beginnt der Brief mit Worten, die Fans beruhigen sollen: „Ihr Lieben, Wir sind nicht verloren Ihr seid nicht verloren Wir sind viele!“

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Söhne Mannheims (@soehne_mannheims) am Jan 7, 2020 um 7:33 PST

Xavier ist schon länger nicht mehr Teil der Söhne Mannheims

Nachdem der DSDS-Juror nach Veröffentlichung eines fremdenfeindlichen Gesangsvideos am Mittwoch aus der RTL-Sendung geschmissen wurde, ließen seine Bandkollegen verlauten: „Xavier und wir gehen seit einiger Zeit getrennte Wege und als Musikerkollektiv stehen wir klar und konkret gegen Hass, Gewalt und Rassismus!“, heißt es auf der Facebook-Seite. Das ist mal eine klare Ansage!

Die Jungs sind sich bewusst, wieviel Macht jedes Wort haben kann: „Bestimmt ist es wichtig, in der heutigen Zeit Dinge anzusprechen, gerne auch kontrovers, aber man muss sich der Macht des Wortes bewusst sein.“

Söhne Mannheims distanzieren sich von Xavier Naidoo

Foto: imago images / Spöttel Picture

Auch Mannheim nimmt Abstand

Auch die Stadt Mannheim gab ein Statement ab: „Die Mannheimer Stadtgesellschaft und die Stadtverwaltung haben immer wieder Fremdenhass eine klare Absage erteilt. In diesen Tagen wurde besonders deutlich, dass Hass auf Gruppen am Ende Gewalt erzeugt. Die neuerlichen Äußerungen von Xavier Naidoo widersprechen zutiefst den Grundwerten, für die wir als Stadt stehen.“ Ob der 48-Jährige in seiner Heimatstadt wohl noch willkommen ist?

Der Ex-DSDS-Juror stand in den letzten Jahren schon mehrmals in der Öffentlichkeit wegen kontroverser Äußerungen, wobei ihm immer wieder verziehen wurde. Da es jetzt nun einen Videobeweis seiner Ausländerfeindlichen Parolen gibt, könnte die Situation für längerfristige Konsequenzen führen.