11.10.2020 18:30 Uhr

„Sommerhaus der Stars“: Ex-Kandidaten über Mobbing und Psychoterror

Die aktuelle Staffel vom „Sommerhaus der Stars“ sorgt für Furore an allen Fronten. Waren die anderen Staffeln auch so boshaft und biestig? So voller Mobbing und Manipulation? Die Antwort einiger Ex-Bewohner fällt deutlich aus.

Foto: TVNOW

Das „Sommerhaus der Stars“ hat 2020 die gesamte Bandbreite an Boshaftigkeit und Bitchfight im Gepäck: Neben Psycho-Aussetzern, Mobbing- und Manipulationsvorwürfen und dem ganz normalen Irsinn, wurde schon gespuckt, gesoffen und gelästert was das Zeug hält. Harmonie gibt es in keiner Folge. Bleibt das wohl so?

Einige Folgen liegen nämlich noch vor uns bis zum Finale. Die Frage: War’s das schon? Ist das fiese Promi-Pulver bereits verschossen und droht uns auf der Zielgeraden Langeweile pur?

Ex-Bewohner wissen: Schlimmer geht immer…

Wenn man einigen Ex-Bewohner des Sommerhauses glauben darf, dann ist genau das Gegenteil der Fall. Denn wie in jedem Jahr scheint das „Sommerhaus der Stars“ von Folge zu Folge folgender Devise zu folgen: Schlimmer geht immer…

Und wenn man die vergangenen Staffeln Revue passieren lässt, dann bleibt ein großer gemeinsamer Nenner: keine ist friedlich und harmonisch abgelaufen. Das liegt natürlich am Format selbst, das in jeder Folge neues Salz in die Wunden kippt – und immer dann Zwietracht sät, wenn zu viel Harmonie in der Promi-Hütte zu erblühen droht. Das nicht ganz geringe Preisgeld sorgt auch dafür, dass man sich unter den Paaren nicht zu lieb hat – und auch als Paar selbst an seine Grenzen kommt.

Mike Heiter und Elena Miras: Sommerhaus killt Kinderstube

Dass auch der eigene Haussegen unter den Zuständen im Haus leidet, davon können die frischen Ex-Partner Mike Heiter (28) und Elena Miras (28) ein Lied singen. Sie haben das Sommerhaus 2019 nicht nur ordentlich aufgemischt, sondern auch noch als Sieger verlassen. Doch zuvor stritten die beiden vor laufender Kamera sehr heftig und doppelt unterhaltsam. Schuld daran war laut Mike nicht die fehlende Kinderstube, sondern das Sommerhaus. „Man kann die Show nicht vergleichen mit dem echten Leben, in so einer Show sind die Nerven oft blanker als blank. Man ist reizbarer, emotionaler und angreifbarer“, so Mike zur „Bild“. Trotzdem ist und bleibt es am Ende ein Spiel, auch wenn das manchmal außer Kontrolle gerät.

„Aber Mobbing ist ein schwieriges Wort. Wenn man dort drin ist, dann nimmt man das anders wahr“, so Mike weiter. Für Eva und ihren Chris hat der „Love-Island“-Star folgende Botschaft: „Lasst den Kopf nicht hängen und bleibt stark.“

Chris Töpperwien: Aktuelle Staffel grenzt an Kindergartenniveau

Auch „Currywustmann“ Chris Töpperwien (46) hat seine Erfahrungen im „Sommerhaus der Stars“ gesammelt. Er war gleich in der ersten Staffel mit seiner Ex-Frau Magey Kalley (32) dabei. Das Paar belegte am Ende Platz drei. Vor der Ausstrahlung der aktuellen Staffel war seine Befürchtung, dass diese nicht unterhaltsam werden würde, aufgrund des fehlenden Promi-Status der meisten Teilnehmer. Vor allem beim Team Bachelor hatte Chris Angst, dass die beiden zu langweilig sein könnten.

Tja, das ist wohl nicht passiert. Und auch sonst hat Chris seine Meinung zum Cast 2020 aktualisiert. Er findet, dass das Verhalten der aktuellen Teilnehmer an Kindergartenniveau grenzt. Das sagt er im Interview mit der „Bild“. „Für mich ist dies definitiv ein ganz klares Zeichen von Abgrenzung und Hass, was sich dort unter den Bewohnern in der diesjährigen Staffel bildet. Beim Beispiel Chris, Evas Lebensgefährten, muss ich wirklich meinen Hut ziehen, dass er mit den Beschimpfungen und dem Verhalten seiner Mitbewohner doch so diplomatisch umgegangen ist.“

Quelle: instagram.com

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Micaela Schäfer: Dauerhafte Ausgrenzung ist Mobbing!

Auch Nachtschnecke Micaela Schäfer (36) hat schon in der Promi-WG gehaust, gekämpft, geflucht und gelästert. Mit ihrem damaligen Freund Felix Steiner (35) waren sie in der dritten Staffel Bewohner und Konflikt-Magnet im „Sommerhaus“. Immer wieder geriet das Paar mit Jens und Danni Büchner aneinander. Doch im Gegensatz zum aktuellen Geschehen rund um Eva und Chris, empfindet Micaela das damalige Gezicke als Peanuts. Grüppchenbildung ist für sie ganz normal im Horror-Haus, aber: es gibt Grenzen!

„Man sollte nur irgendwann versuchen neutral zu werden, wenn man merkt, dass ein Paar gezielt ausgegrenzt wird. Man kann seine Probleme ansprechen, klären, dann sollte das Thema beendet sein“, so Micaela zur „Bild“. Ihr Fazit fällt sehr deutlich aus: „Man muss keine besten Freunde werden, aber wenn alle dauerhaft ein Paar ausgrenzen, dann ist das Mobbing.“

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