24.10.2020 16:16 Uhr

„Sommerhaus“: Lishas und Lous nichtssagende „Wahrheit“ im Pocher-Podcast

Lisha und Lou aus dem "Sommerhaus der Stars" waren zu Gast im Pocher Podcast, um ihr Image geradezurücken. Herausgekommen ist: Nichts.

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In der aktuellen Staffel vom „Sommerhaus der Stars“ haben sich Lisha und Lou schnell zum Mobber-Pärchen schlechthin entwickelt. Gossensprache, Beleidigungen unter der Gürtellinie und Gewaltandrohungen gibt es mindestens einmal pro Folge.

Ihr Objekt des Hasses: Eva Benetatou. Die 28-jährige Ehemals-„Bachelor„-Teilnehmerin wird großzügig als „hinterhältig“ und „F*tze“ betitelt. Die 33-jährige Lisha und ihr 31-jähriger Freund Lou meinen: Das ist nicht unverdient. Das wollten sie eigentlich in der neusten Folge des „Die Pochers hier!“-Podcasts von Oliver und Amira Pocher endlich beweisen. Das alles wurde großkotzig angekündigt. Das Ganze entwickelte sich allerdings zum absoluten Rohrkrepierer.

"Sommerhaus": Lishas und Lous nichtssagende "Wahrheit" im Pocher-Podcast

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Lishas große „Wahrheit“

In ihrer Instagram-Story kündigte Lisha in den letzten zwei Wochen immer wieder großspurig an, sie werde nun endlich die große Wahrheit ans Licht bringen, die die von RTL beauftragte Produktionsfirma Seapoint einfach weggeschnitten hätte.

Diese nicht gezeigten Szenen sollen beweisen, dass Eva kein Opfer ist und das verdient habe, was Lisha ihr an den Kopf geworfen hat (wir erinnern uns: „F*tze“, „Dreckstück“ und sogar eine Gewaltandrohung war dabei).

Beleidigungen kommen kaum zur Sprache

Im Podcast kommen diese ganzen harten Worte allerdings gar nicht zur Sprache. Lisha, die unelegante Mischung aus Elena Miras und Carmen Geiss, hängt sich an einem Beispiel auf, das sie scheinbar sehr beschäftigt hat, obwohl man es im Vergleich wohl noch als absolut harmlos einstufen kann: Die Vorgeschichte zur Aussage „Diese Frau macht mich irre.“ Lisha erklärt: „An dem Tag, an dem ich so Unterleibsschmerzen hatte, da bin ich mit meiner Tablette voll drauf und liege im Bett und irgendwann stehe ich auf und sag nur so: ‚Ich kann nicht mehr, diese Frau regt mich so auf‘.“

Und weiter: „Die ist 20 Minuten so laut um mein Bett rumgetanzt. Ich hab dreimal gesagt: ‚Eva bitte hör auf, mir geht es nicht gut und ich hab Unterleibsschmerzen.‘ Nichts zu machen, die ganze Zeit weiter provoziert. Dann kam Lou irgendwann und hat sie rausgeschickt und dann bin ich aufgestanden und meinte ‚Diese Frau macht mich irre.'“

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Etwas Einsicht zeigt Lisha

Dass nun aber solche Provokationen derartige Ausraster hervorrufen und das krasse Mobbing gegen Eva entschuldigen sollen, ist Mist. Zu ihrem respektlosen Verhalten sagt Lisha nichts, sieht aber ein, dass die Verschwörung aller gegen Eva kein ordentliches Verhalten war:

„Einige Sachen im Haus gegen Eva sind bestimmt zu weit gegangen, gerade wenn viele Leute auf einem rumgehackt haben, das ist auf jeden Fall nicht cool. Aber ich kann dir sagen, dass die Frau nicht umsonst im Haus gehasst wurde und dass sie alles andere als ein Opfer ist.“

Das ist zwar noch immer keine Entschuldigung, aber Einsicht ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung.

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Eva ist nicht die Unschuld vom Lande

Natürlich heißt das alles nicht, dass Eva nur die Unschuld vom Lande ist. Sicherlich weiß sie, wie sie andere zur Weißglut treiben kann und verhält sich gern wie ein Kleinkind, wenn ihr etwas nicht gefällt. Auch ihre ständigen Mitleidsnummern wirken nicht immer echt.

Fakt ist jedoch, dass nichts davon das fiese Mobbing rechtfertigt, das ihr in dieser „Sommerhaus“-Staffel widerfahren ist. Mobbing darf und sollte nicht hingenommen werden und Lishas Einsicht, dass es wirklich zu weit ging, ist nicht abzuerkennen.

“Sommerhaus”: Lishas und Lous nichtssagende “Wahrheit” im Pocher-Podcast

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Von RTL an die Kandare genommen?

Es sieht also ganz so aus, dass Lisha von RTL zurückgepfiffen wurde und die Berliner Ghettobraut sich dem beugen muss. Schließlich hat der Sender noch einiges vor mit ihr. Ende vom Lied: Entweder wurde jetzt also der Podcast zusammengeschnitten  oder aber neu aufgenommen. Wie wir vom Wendler gelernt haben: Auch RTL duldet keine Nestbeschmutzer. Daran wird sich auch Lisha gewöhnen müssen, solange sie für den Sender arbeitet.

Und: Seine eigenen Fehler einzusehen ist nicht leicht, vor allem nicht, wenn man so in der Öffentlichkeit steht. Hoffentlich haben alle etwas aus dieser Situation gelernt.