20.12.2019 21:02 Uhr

Sonja Zietlow, Daniel Hartwich und die Sache mit dem Tageslichtwecker

Foto: TVNOW / Stefan Menne

Ab dem 10. Januar 2020 heißt es (endlich) wieder: „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ RTL sperrt wie üblich zum Jahresbeginn wieder zwölf ‚Stars‘ ins Dschungelcamp, die dort dann alles geben, um die Dschungelkrone 2020 zu ergattern. Die neuen und hoffentlich fröhlichen Selbstdarsteller werden in den 16 Tagen ihres Aufenthalts das größte Abenteuer ihres Lebens erleben – wie immer freundlich kommentiert von den Moderatoren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich live aus Australien.

Es ist bereits die 14. Staffel, die die 51-Jährige begleitet, der zehn Jahre jüngere Kollege hat immerhin auch schon acht auf dem Buckel. Die beiden Entertainer gaben nun ein Interview, in dem sie unter anderem ihre großen Dschungelhelden verrieten.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Ich bin ein Star | RTL.de (@ichbineinstar.rtl) am Dez 10, 2018 um 7:13 PST

Noch alles wie vor 15 Jahren

Seit der ersten Ausstrahlung 2004 hat sich nicht viel verändert im Camp und das soll wohl auch so bleiben. Nur auf einen Faktor haben die Produzenten keinen Einfluss: „Die Kippen sind sauteuer geworden, habe ich vom Team gehört“, wie der 41-jährige Moderator gegenüber RTL erzählt. Seine Kollegin bestätigt ihn: „Und ansonsten sieht das Camp noch genauso aus, wie am Anfang.“ Scherzkeks Hartwich haut noch einen drauf: „Du auch!“

Sonja Zietlow, Daniel Hartwich und die Sache mit dem Tageslichtwecker

Foto: TVNOW / Stefan Menne

15 Jahre, ein eher unfreiwilliger Moderatoren-Wechsel durch den plötzlichen Tod von Dirk Bach 2012. Bisher 13. Staffeln und 144 Prominente stehen bereits in der Historie des Reality-TV-Formats. Sowohl große Ikonen, als auch ehemalige Casting-Show-Teilnehmer waren bereits Kandidaten – doch ob großer Name oder nicht, das ist kein Erfolgsgarant, wie das Moderatoren-Duo verrät. „ […] Wir wurden schon mehrfach überrascht, im positiven wie im negativen Sinne“, so die Fernsehmoderatorin. Und auch so macht das für die Show keinen Unterschied welchen Status die Prominenten haben – es werden alle gleich behandelt, bestätigen die Blondine und der Brillenträger.

Nur klar, dass mancher Kandidat während der Sendung dann doch feststellt, dass das Pritschenlager nix für ihn ist. Als „Luschen“ oder „Loser“ würden Sonja und Daniel diejenigen trotzdem nicht bezeichnen. So sagt der ‚Let´s Dance‘-Moderator: „Ich kann verstehen, wenn man auf einmal im Camp ist und dann merkt, dass einem das gar nicht liegt. Und dann geht man halt.“ und auch die ‚Die 25 …‘-Moderatorin findet das völlig okay. „Oder aber völlig geplant, dass man sagt, das nehme ich doch alles mit. Ich habe die Publicity, ich habe die Kohle und ich mache noch eine Woche Urlaub im schicken Hotel. So wie z.B. Giuliana Farfalla 2018.“

Larissa Marolt ist die Beste

Für die kommenden Teilnehmer haben die zwei auch noch einen Rat zur Hand: „Authentizität!“ betont Zietlow. Doch der 3-Tage-Bart-Träger schränkt das ein: „Authentizität nur wenn man kein Arschloch ist. Wenn man ein Arschloch ist, sollte man bestmöglich versuchen sich zu verstellen.“ Spaßvogel Sonja erinnert sich: „Das hat Carsten Spengemann 2004 sogar fast geschafft.“ Über die absolute Dschungelheldin ever ist sich das Duo aber umso einiger: „Larissa Marolt 2014″, findet Sonja und Daniel stimmt zu. „Das war die unterhaltsamste, lustigste und die einzige Kandidatin, die tatsächlich mal den Champagner in einer Prüfung aufgemacht hat“, begründet die Amateurgolferin.

Sonja Zietlow, Daniel Hartwich und die Sache mit dem Tageslichtwecker

Larissa Marolt. Starpress/ Kay Kirchwitz

So viele Jahre begleiten die zwei nun schon durch die Show und so spaßig das auch immer ist, bringt der australische Dschungel auch eine Hürde für die Moderatoren mit sich. Um zur ersten Show ab 21.15 Uhr am 10. Januar und ab den folgenden Ausstrahlungen an den nächsten um 22.15 Uhr Mitteleuropäische Zeit live im deutschen TV zu sehen zu sein, müssen die beiden mitten in der Nacht aus dem Bett. Die Herrschaften sind der deutschen Zeit nämlich 9 Stunden voraus. Wenn wir das hier nachts schauen, ist es dort morgens.

Der Trick mit dem Tageslichtwecker

Ist das nicht schwierig? „Ja, nachts um halb zwölf aufstehen, ist nicht mein normaler Tagesrhythmus“, gibt die ehemalige Pilotin (sie war mal Erster Offizier an Bord einer Boeing 737) zu. Und auch Daniel Hartwich erklärt: „Um 23 Uhr aufstehen mache ich eher selten, und um 18:30 Uhr ins Bett gehen, passiert sonst auch nicht so häufig. Der Rhythmus ist also vollkommen ungewohnt.“

Sonja Zietlow, Daniel Hartwich und die Sache mit dem Tageslichtwecker

Foto: TVNOW / Stephan Pick

Man sollte meinen, dass die jahrelange Übung die zwei Spapßgranaten dahingehend fit gemacht hätte, doch auch die beiden müssen in die Trickkiste greifen, um zu der Uhrzeit fit zu sein. „Ich habe einen Tageslichtwecker. Der wird ganz langsam, wie ein Sonnenaufgang, immer heller und dann fangen nach und nach Vögel an zu zwitschern. Und man öffnet die Augen, ist hellwach, total gut gelaunt und das lieben alle an mir“, verrät die 51-jährige. Der 41-jährige hat bisher noch nicht das Richtige für sich gefunden und will den Tipp seiner Kollegin dieses Jahr auch einmal ausprobieren.