Dienstag, 26. März 2019 11:26 Uhr

Sophia Thomalla: „Und einmal mehr die Sexismus-Keule!“

Place To B Berlinale Party during the 69th Berlinale International Film Festival at Restaurant Borchardt in Mitte. Featuring: Sophia Thomalla Where: Berlin, Germany When: 09 Feb 2019 Credit: WENN.com

Leicht bekleidete Models tragen Fahrradhelm. Es ist ein Hingucker und für viele ein Aufreger. Model Sophia Thomalla kann die Aufregung nicht verstehen und findet die Kampagne zielgruppengerecht.

Sophia Thomalla: "Und einmal mehr die Sexismus-Keule!"

Foto: WENN.com

Model Sophia Thomalla verteidigt die Fahrradhelm-Kampagne von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), in der leicht bekleidete Models zu sehen sind. „Und einmal mehr die Sexismus Keule – war ja irgendwie nicht anders zu erwarten“, schrieb die 29-Jährige am Montag auf Instagram.

Offiziell will das Bundesverkehrsministerium am heutigen Dienstag die Plakataktion „Looks like shit. But saves my life.“ starten. Auf Deutsch heißt das: „Sieht scheiße aus. Aber rettet mein Leben.“ Damit sollen Jüngere zum Tragen eines Helms animiert werden. Dabei ist unter anderem „Germany’s Next Topmodel“-Kandidatin Alicija.

Quelle: instagram.com

Ein Helm sieht scheisse aus

Thomalla hat dazu eine eindeutige Meinung: „Die, die gar nicht Zielgruppe sind, regen sich auf und sorgen für den Medienwirbel. Und die, die es ansprechen soll (Zielgruppe GNTM!), spricht es definitiv an.“ Vielleicht sei es ja ‚auch Sinn dieser Kampagne‘, dass man über sie herziehe und diskutiere. „Denn mal ganz ehrlich: der Hauptbeweggrund, warum junge Leute keinen Helm tragen, ist nunmal, dass es verdammt scheisse aussieht.“ Das Problem kenne sie aus ihrer Jugend. Den Instagram-Post schloss sie mit den Worten: „top Kampagne! Und FUNKTIONIERT!“

In den sozialen Netzwerken hatte es neben Verständnis viele ironische Kommentare gegeben, manche User bewerteten die Aktion als „peinlich“ oder „sexistisch“. Die Kampagne wird vom Bundesverkehrsministerium und vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) unterstützt und kostet den Angaben zufolge 400.000 Euro. Eine Sprecherin des Ministeriums hatte betont, man wolle „aufrütteln und polarisieren“. (dpa/KT)

Das könnte Euch auch interessieren

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren