Donnerstag, 19. August 2010 15:07 Uhr

Soul-Ikone Erykah Badu mußte Geldstrafe wegen Nacktauftritt zahlen

Dallas. Die US-amerikanische Soul-Sängerin Erykah Badu (39) mußte 500 Dollar (rund 390 Euro) Bußgeld aus eigener Tasche zahlen, weil sie in ihrem Musikvideo zur Single ‚Window Seat‘ nackt auf der Straße herumirrte. Der Soul-Star strippte ausgerechnet dort nackt, wo damals das Attentat auf John F. Kennedy 1963 in Dallas verübt wurde.

Daraufhin wurde durch eine Zeugin eine Beschwerde bei der Polizei eingereicht und die Soul-Ikone verklagt – Badu plädierte aber im April für nicht schuldig. Doch sie bekam dafür sechs Monate auf Bewährung aufgebrummt und die Geldstrafe, wegen „Erregung öffentlichen Ärgernisses“.

Das Video zu ihrem Album ‚Amerykah Part Two: Return of the Ankh‘ ist im März auf dem Dealey Plaza gedreht worden, während Erykah sich Stück für Stück ihrer Kleidung entblößte und die schaulustigen Leute auf der Straße fassungslos schauen ließ.  Badu schrieb dazu auf ihrer Twitter-Seite: „Die Leute, die in dem Dreh zu sehen waren, haben schwer versucht, sie zu ignorieren. LOL außer ein Kerl, der die Kleider mitnahm…“ Die R&B Sängerin fügte hinzu, die Passanten, die nicht von der Kamera erfasst wurden, hätten laut gejohlt.

Erica Badu wollte in dem dem Video den Mord an JFK mit Rufmord vergleichen, den man durchmachen muss, wenn Mann oder Frau sich selbst (vollständig) nackt zeigt.

Die Soul-Queen habe nach Angaben eines Sprechers ihre Strafe am vergangenem Freitag abbezahlt. Schwamm drüber.

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