Donnerstag, 23. Januar 2020 14:29 Uhr

Squeezer-Star Jim Reeves (†): Gericht entscheidet, es war kein Mord

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Der Bundesgerichtshof entschied nun im Fall des 2016 brutal getöteten Squeezer-Sängers Jim Reeves, dass das Urteil rechtskräftig ist. Am gestrigen Mittwoch verwarf der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) in Leipzig die Revisionen der Angeklagten, der Staatsanwaltschaft sowie der Nebenkläger.

Die beiden angeklagten Männer, die wegen besonders schwerem Totschlags zu Haftstrafen von 13 und 14 Jahren verurteilt wurden, fanden ihre Strafen zu hoch. Unterdessen wollten Staatsanwaltschaft und Nebenkläger eine Verurteilung wegen Mordes erreichen – und nicht wegen Totschlages.

Im Hostel traf er auf die Täter

Nun verkündete der BGH, dass das Urteil von 2018 vom Berliner Gericht frei von Rechtsfehlern und somit rechtskräftig sei. Die beiden Männer mit polnischer Staatsbürgerschaft waren Ende Januar 2016 in einem Hostel in Berlin-Charlottenburg  auf Reeves getroffen.

Dort habe man sich ein Zimmer geteilt und sei gemeinsam losgezogen und in eine Bar gegangen. Zurück im Hostelzimmer soll der blonde Sänger den beiden sexuelle Avancen gemacht haben, woraufhin die Männer ihn brutal zusammenschlugen und anschließend mit bestialischer Gewalt sexuell misshandelten. Reeves sei laut ‚Berliner Zeitung‘ zufolge an Rippenbrüchen, „durch die die Lunge verletzt worden war“ sowie an „Verletzungen durch die Pfählung, die zu einer Leber- und Milzzerreißung geführt hatten“, gestorben.

Ein anderer Gast fand am 1. Februar 2016 den Leichnam im Zimmer vor.

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