Starke Regenfälle in Japan: Weitere Opfer befürchtet

Auf diesem Foto, das von der Nagasaki Kenou Wide Area Fire Department zur Verfügung gestellt wurde, suchen Feuerwehrleute nach schweren Regenfällen in einem Gebiet im Obama-Viertel von Unzen, Präfektur Nagasaki, Südjapan, nach vermissten Personen.
Auf diesem Foto, das von der Nagasaki Kenou Wide Area Fire Department zur Verfügung gestellt wurde, suchen Feuerwehrleute nach schweren Regenfällen in einem Gebiet im Obama-Viertel von Unzen, Präfektur Nagasaki, Südjapan, nach vermissten Personen.

Nagasaki Kenou Wide Area FD/via AP/dpa

15.08.2021 07:20 Uhr

Bei den sintflutartigen Regenfällen in Japan sind wohl weitere Menschen ums Leben gekommen. In der Präfektur Nagano wurden acht Menschen aus einem Erdrutsch geborgen.

Bei den sintflutartigen Regenfällen in Japan sind wohl weitere Menschen ums Leben gekommen. In der Präfektur Nagano wurden acht Menschen aus einem Erdrutsch geborgen, wie örtliche Medien am Sonntag berichteten.

Bei drei von ihnen, darunter zwei Kinder, sei „Herz- und Atemstillstand“ diagnostiziert worden. Das ist eine in Japan übliche Formulierung, bevor der Tod von Menschen amtlich bestätigt wird. Zuvor war auf der schwer betroffenen südwestlichen Hauptinsel Kyushu eine Frau bei einem Erdrutsch ums Leben gekommen. Im Großraum Tokio wurden am Sonntag Zehntausende Haushalte dazu aufgerufen, sich vor den Wassermassen in Sicherheit zu bringen. In Tokios Nachbarprovinz Kanagawa waren rund 100 000 Menschen davon betroffen.