Sonntag, 19. August 2018 20:22 Uhr

Stars, die auf Tour ein wahrer Alptraum sind

Touren kann für Musiker regelrecht traumatisierend sein. Die Rumfahrerei auf endlosen, öden Autobahnen, die ewigen Wartephasen zwischen Soundcheck und Gig, um dann, quasi aus dem Kaltstart heraus, eineinhalb Stunden Vollgas geben zu müssen.

Stars, die auf Tour ein wahrer Alptraum sind

Beispiel-Foto: Alena Gan/Shutterstock

Da können die Nerven schon mal brach liegen. Doch was die nachfolgenden Musiker auf Tour veranstalten, spottet jeder Beschreibung. Hier ist unsere Top Ten der Musiker und Bands, die on tour ein reiner Albtraum sind.

1. Guns’n’Roses

Ihr „Jungle“ ist offenbar besonders affig. Die Band um Front-Kreischer Axl Rose gilt als notorisch unerzogen. Und dieser erzieherische Begriff ist durchaus angebracht, wenn man bedenkt, dass gerade Diva Rose sich gerne mal wie ein Kleinkind benimmt. So ist überliefert, dass er sich einmal tagelang in einem japanischem Hotel verbarrikadiert hat und mit keinem sprechen wollte. Klingt nach Pubertät… Außerdem wird er gerne mal gewalttätig, z.B. einem Geschäftsmann gegenüber, der Rose als „Jon Bon Jovi Lookalike“ bezeichnete und dem der Sänger ins Gesicht schlug.

Quelle: pinterest.com

2. Courtney Love/ Hole

Courtney Love sieht sich als Bewahrerin einer altehrwürdigen Tradition des Rock: Dem Zerstören von Hotelzimmern. In ihrer eigenen Interpretation heißt das, sie besonders ekelig zu hinterlassen. So habe sie in einem Hotel in Manhattan 2009 laut „New York Post“ „schmutzige Nadeln und weibliche Hygieneprodukte“ herumliegen lassen.

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3. Ozzy Osbourne

Ozzy Osbourne und Mötley Crüe gemeinsam auf Tour, was kann da schon schiefgehen? Zum Beispiel das: Laut Mötley Crüe-Drummer Tommy Lee hatten sich die beiden Bands auf ihrer Tour 1984 eines Abends die Kante mit Koks und Unmengen von Alkohol gegeben. Da fiel Osbourne eine Ameisenstraße vor dem Tourbus auf. Er ließ sich auf den Boden rollen und schniefte eine Ameise nach der anderen wie Kokain durch die Nase.

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4. Madonna

All die fröhlichen Bilder, die Madonna mit ihren Tänzern auf und neben der Bühne zeigen, scheinen gestellt zu sein. Glaubt man der „New York Post“, ist die Sängerin schon mal übellaunig und willkürlich im Umgang mit ihrer Crew. „Es kann ganz plötzlich aus und vorbei sein“, zitiert die Zeitung den Tänzer Jose Gutierez. „Du kannst dich nicht mal drauf vorbereiten.“ Zur „nuklearen Kernschmelze“ sei es gekommen, als ein Tänzer ihr während einer Probe den Arm brach – man will sich gar nicht vorstellen, was folgte…

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5. Mariah Carey

Maria Carey ist eine Diva par excellence, und Champagner für 200 Dollar Backstage ist nur die Spitze des Eisbergs. So müssen Veranstalter vor einem Konzert sicherstellen, dass der Aufenthaltsbereich „nicht durch nervöse Muster“ geprägt ist – Schwarz, Dunkelgrau, Creme und Dunkelrosa dagegen sind als Farben wohl „alle okay“. Hach Gottchen!

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6. Van Halen

Sänger David Lee Roth und Gitarrist Eddie Van Halen sind bekannt dafür gewesen, sich bis zur Besinnungslosigkeit zu besaufen – und trotzdem auf die Bühne zu gehen, mit entsprechend verstörenden Resultaten. Van Halen wird nachgesagt, er habe backstage Wein direkt aus der Flasche gekippt. Der Bandchemie hat das auch nicht geholfen: Zeitweise seien die Musiker mit verschiedenen Jets zu ihren Auftrittsorten gereist.

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7. Oasis

Dass die beiden Brüder Noel und Liam Gallagher sich nicht besonders grün sind, ist bekannt. Doch unter dem Einfluss von Amphetaminen muss das Tourleben im Erfolgsjahr 1994 die Hölle gewesen sein. Der Zwist und Konkurrenzkampf der Brüder gipfelte darin, dass Liam Noel eines schönen Abends ein Tamburin über den Kopf zog und noch vor Ende des Konzerts von der Bühne stampfte.

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8. Kanye West

Die Konzerte von Mr. West gelten als Wundertüten – du weißt als Fan nie, was du bekommst. Endlose „Ansagen“ sind Standard. So zum Beispiel im November 2017, als der Superstar laut „Pitchfork“ einer entgeisterten Menge verriet, dass er Trump gewählt habe. Oder zwei Tage später, als er bei einem Konzert in Kalifornien einen Fan-Berichten zufolge einstündigen (!) Monolog über alles und jeden hielt, von Jay Z zu kosmischer Liebe. Auszug: „Wir können Utopia haben. Wir können einander lieben. Aber die Regeln müssen fair sein.“

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9. Led Zeppelin

Kein Normalsterblicher könnte innerhalb eines Lebens so viel Zerstörung ertragen und überleben, wie Led Zeppelin auf einer Tour. Laut „Independent“ haben die Bandmitglieder Motorräder angemietet, um damit Hotellobbies entlang zu rasen; Couches und Fernseher wurden aus Hotelfenstern geschmissen; und es wurden endlose Orgien gefeiert. Wenn die Dinge zu sehr aus dem Ruder liefen, hat der Tourmanager den Gitarristen Jimmy Page (der sich gerne als Drag Queen verkleidete) an die Toilette gefesselt – mit einem Groupie, um ihn ruhig zu stellen. So überliefert es jedenfalls Pamela Des Barres in ihrem Buch „Rock Bottom“. (CI)

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