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Montag, 3. Juni 2019 14:19 Uhr

Stars im Schönheitswahn

Rodrigo Alves. Foto: IPA/WENN.com

„Du siehst ja auf einmal so anders aus!“ Ein Satz, welcher inzwischen zum Alltag gehört. Vor allem In Hollywood. Denn Stars und Sternchen nehmen immer häufiger drastische Maßnahmen in Kauf, um ihren Körper und vor allem das Gesicht verjüngen zu lassen.

Stars im Schönheitswahn

Rodrigo Alves. Foto: IPA/WENN.com

Verschulden für ein straffes Gesicht

In Würde altern war gestern. Heute heißt es: Den Alterungsprozess um jeden Preis aufhalten. Häufig geht es aber einfach nur darum, sich schön zu fühlen. Das ist der Grund, warum immer mehr junge Menschen den Weg zum Schönheitschirurgen einschlagen und für die horrenden Rechnungen sogar Kredite aufnehmen.

In Hollywood wird am Fließband „geschnippelt“

Doch gerade in Hollywood scheint es, als würden viele Schauspielerinnen und Schauspieler nicht altern. Sie wirken ewig jung und erzählen in Interviews, dass sie dafür lediglich viel Sport treiben, Anti-Falten-Cremes verwenden und sich gesund ernähren. Dass diese Aussagen immer unglaubwürdiger klingen, liegt mitunter daran, dass Emotionen vollkommen aus den Gesichtern verschwunden sind. Und dabei spielt es auch keine Rolle, ob Botox, Hyaluron-Unterspritzungen, Liftings oder andere Formen von Schönheitsoperationen gewählt werden: Sobald die plastische und ästhetische Chirurgie „am Werk“ war, lassen sich die zum Teil zahlreichen Eingriffe kaum noch verleugnen. Oft wird der Druck als Grund dafür genannt, welcher von Hollywood auferlegt wird, möglichst vital, straff und jung auszusehen. Ist das nicht der Fall, bleiben die Rollenangebote aus. Und damit wird auch kein Geld in die Haushaltskasse gespült. Das wiederum wird benötigt, um weitere Schönheitsoperationen durchführen zu lassen. Ein Teufelskreis, aus welchem es nur selten einen Ausweg gibt.

Auch Sängerinnen springen auf den Beauty-Zug auf

Bestes Beispiel dafür, ist die Sängerin Kesha. Vermutlich hat sie, wie so viele ihrer Kolleginnen, lediglich sinnliche Lippen angestrebt, welche zum Küssen einladen und ihr feminines Gesamtbild abrunden. Das Ergebnis ist jedoch ein unattraktives Schlauchboot, welches in ihrem Gesicht verewigt wurde. Aus diesem Grund sollte man sich vor ästhetischen Eingriffen umfassend informieren und ausschließlich an Experten, wie beispielsweise  Dr. Djalaei, wenden. Und auch die Sängerin Gwen Stefanie reiht sich ein, wenn es um extreme Veränderungen geht: Die einst so natürlich hübsche Stilikone mit gepunktetem Kleid und verkabeltem Mikrofon ist inzwischen derart zerschnippelt, zusammengenäht und anschließend glattgebügelt worden, dass sie auch als Puppe im Schaufenster eine gute Figur abgeben würde. Dabei scheinen die Damen zu ignorieren, dass nicht nur ihre sympathische Ausstrahlung, sondern auch ihre Natürlichkeit verloren gehen. Egal, Hauptsache jung und hübsch aussehen. Und wie schnell diese Operationen süchtig machen können, zeigt uns US-Schauspieler Mickey Rourke.

Wie man bekannte Merkmal wegoperieren lassen kann

Bekannt wurde der Hollywood-Beau vor allem durch sein verschmitztes Lächeln und seine charmante Art. Doch seine Komplettsanierung scheint kein Ende zu nehmen. Immer wieder legt sich der einst gefeierte Frauenheld unter’s Messer, um jünger auszusehen. Dass dabei nicht jeder Eingriff zufriedenstellend verlief, ist offensichtlich. Schaut man in sein nicht mehr ganz so symmetrisches Gesicht, stellt man sich insgeheim schon die Frage, was da schief gelaufen ist. Offensichtlich eine ganze Menge?! Und jede weitere OP scheint es nur noch zu „verschlimmbessern“. Von Verjüngung kann hier keine Rede mehr sein. „Notgedrungene Korrekturen“ trifft es eher.

Die männliche „Möchtegern-Barbie“

Das aktuell krasseste Beispiel für den anhaltenden Schönheitswahn dürfte Rodrigo Alves alias „Briten Ken“ sein, der es geschafft hat, sechs Operationen an einem Tag durchführen zu lassen. Dafür ist er extra nach Teheran, der Hauptstadt im Iran geflogen, um den Mammut-Eingriff anzugehen. Dabei wurden folgende Körper-Areale modifiziert:

  • Augen
  • Lippen
  • Wangen
  • Kiefer
  • Genick

Letzteres wurde von überschüssigem Fett befreit, um im Gesicht dünner und vor allem jünger auszusehen. Wobei sein Alter (35) absolut nicht mehr erkennbar ist. Da stellt sich die Frage, inwiefern bei dem Schönheitsfanatiker potenzielle Verjüngungen überhaupt noch möglich sind. Immerhin ist ihm selbst bereits aufgefallen, dass seine Nase verkrüppelt ist und er nur noch schwer atmen kann. Eigentlich ein Grund, die Sucht zu bekämpfen. Doch für den „Briten Ken“ ist es eher ein Grund, noch weitere Operationen in Angriff zu nehmen. Wenn’s schön macht?! (KTAD)

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