Donnerstag, 12. März 2009 10:55 Uhr

Raab verlängert Vertrag: „Es ist eine Liebe, die es kein zweites Mal gibt“

Die Pro-Sieben-Allzweckwaffe Stefan Raab bleibt auch in Zukunft bei seinem Haussender. Pünktlich zum zehnjährigen Dienstjubiläum verlängern der Kölner Entertainer und der Münchner  Sender die gemeinsame Zusammenarbeit über 2009 hinaus auf mehrere Jahre.

ProSieben-Geschäftsführer Thilo Proff: „Stefan Raab ist einer der erfolgreichsten Show-Innovatoren im deutschen Fernsehen. Wir freuen uns, auch in Zukunft neue TV-Ideen gemeinsam mit ihm auf den Bildschirm bringen zu können.“

Stefan Raab: „ProSieben und ich, das ist eine Liebe, wie es sie kein zweites Mal im rauen Fernsehgeschäft gibt! Ich freue mich auf  eine entspannte Zusammenarbeit mit weiterhin flexiblen und experimentierfreudigen Partnern.“ Seit 8. März 1999 ist Raab mit „TV total“ auf ProSieben auf Sendung. Seitdem entwickelte er beim Münchner Sender ein Dutzend  erfolgreiche Show-Konzepte. Mit „Schlag den Raab“ gelang ihm die erfolgreichste Show der vergangenen Jahre.


Gerade feierte er sein Dienstjubiläum in vier Jubiläumsausgaben von „TV total“ – mit den Highlights aus einer Dekade Dienst auf ProSieben (siehe unsere Fotos). Den Abschluss der Jubiläumswoche bildet am morgigen Freitag die erste von vier Ausgaben der neuen Show „Schlag den Star“ (13. März, 20.15 Uhr). Stefan Effenberg tritt gegen einen Publikumsherausforderer im Mehr-Disziplinen-Kampf um 50.000 Euro an.

TV total“ ist Geburtsstätte zahlreicher Show-Ideen von und mit Stefan Raab. In einer Spezialausgabe der Show fordert er 2001 Boxweltmeisterin Regina Halmich heraus und holt sich vor über 55 % der werberelevanten Zuschauer eine gebrochene Nase. 2002 tritt er gegen Eisschnellläuferin Claudia Pechstein auf dem Eis an – und gewinnt. 2003 stürzt er sich erstmals im Wok den Eiskanal hinunter, erfindet damit eine neue Sportart. 2004 bittet Stefan Raab zum „TV total Spring-Championat“ aufs Pferd und wagt sich aufs Sprungbrett im „TV total Turmspringen“.

Er macht diverse internationale Grand Prixs unsicher, bevor er 2005 mit dem „Bundesvision Song Contest“ seinen eigenen erfindet. Im selben Jahr gibt er bei der ersten „TV total Stock Car Crash Challenge“ Gas. 2006 wagt sich Raab beim „TV total Parallelslalom“ an den Steilhang, begeistert mit „Schlag den Raab“ erst die Nation und bald darauf die halbe Welt. 2007 steigt er noch mal mit Regina Halmich in den Ring und bleibt Box-Vizeweltmeisterin der Herzen. Sein neuester Streich folgt ab 13. März 2009: Mit der vierteiligen Show-Reihe „Schlag den Star“ komplettiert er seine Jubiläumswoche bei „TV total“.

Zur Biographie des Meisters: Nachdem Stefan Raab, Jahrgang 1966, auf einem Jesuiten-Internat sein Abitur gemacht hat, beginnt er Jura zu studieren – und absolviert parallel dazu eine Metzgerlehre. Bereits während des Studiums komponiert Stefan zahlreiche Musiktitel für Film und Fernsehen sowie Werbe-Jingles. Sein Einstieg beim Sender VIVA kommt 1993 dann eher zufällig: Er will VIVA Programm-Jingles anbieten und gerät dabei in ein Moderatoren-Casting. Dabei muss er die Fernsehmacher so überzeugt haben, dass sie ihm prompt die Moderation der Sendung „Vivasion“ anbieten. Sowohl als Moderator als auch als Komponist, Arrangeur, Sänger und Produzent macht sich Stefan in den darauf folgenden Jahren einen Namen. Hits wie „Hier kommt die Maus“, „Ein Bett im Kornfeld“ als Hip-Hop-Version und „Sexy Eis“ sowie das Album „Stefan Raab & Die Bekloppten“ stammen aus dieser Zeit. 1997 veröffentlicht er endlich sein erstes eigenes Album „Schlimmer Finger“ auf seinem eigenen Label.

Dann folgt ein besonderer Wendepunkt in seiner Karriere: Ab März 1999 moderiert er die überaus erfolgreiche Show „TV total“ auf ProSieben – deren Pilotsendung wurde für die Goldene Rose von Montreux nominiert. Im Oktober 1999 erhält Stefan mit „TV total“ den Deutschen Fernsehpreis in der Sparte „Beste Unterhaltungssendung“. In dieser Zeit macht Stefan eine sensationelle Entdeckung: die Ö la Palöma Boys. Ihr Song „Ö la Palöma Blanca“ kletterte auf Platz zwei der deutschen Single-Charts; kurze Zeit später legte Stefan nach und erreichte mit seinem Hit „Maschen-Draht-Zaun“ Platin. Im Mai 2000 nimmt Stefan Raab als Vertreter Deutschlands beim Grand Prix d’Eurovision de la Chanson in Schweden teil – und belegt mit „Wadde hadde dudde da“ den fünften Platz!

Nachdem er Europa von seinem musikalischen Talent überzeugt hat, widmet sich Stefan wieder dem Geschehen in der Heimat. Dabei entdeckt er das Rhythmusgefühl des Bundeskanzlers: Die Single „Ho‘ mir ma ’ne Flasche Bier“ erreicht eine Spitzenposition in den Charts. Das Jahr 2001 steht wiederum ganz im Zeichen des Sports: Unvergessen der Boxkampf Regina Halmich vs. Stefan „Die Killerplauze“ Raab, aus dem der tapfere Entertainer immerhin als „Vize-Boxweltmeisterin“ hervorgeht. Als Reaktion auf den Einzug der Drogen in den Massensport, startet Stefan mit „Wir kiffen“ eine nachhaltige Anti-Drogen-Kampagne, die ihren Höhepunkt 2002 mit dem Chartbrecher „Gebt das Hanf frei!“ erlebt.

Bei Stefan Raab geben sich die Stars die Klinke in der Hand und der Moderator ist sich auch für nix zu schade: Von Oben: Stefan Raab mit … Billy Idol, Boris Becker, Bono, Andre Rieu, beim Boxkampf mit Regina Halmich, Paris Hilton, beim Flug in einem Düsenjet, James Brown, Lenny Kravitz und Verona Pooth. Alle Fotos: ProSieben

OK

Hinweis: Durch Nutzung von klatsch-tratsch.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu. Mehr erfahren