Mittwoch, 18. Januar 2012 12:20 Uhr

Steven Tyler: Koks ist verantwortlich für seinen Erfolg

Los Angeles. Steven Tyler machte wegen Kokain Musik. Der Frontmann der Band Aerosmith gestand im Interview mit der US-Talkerin Ellen DeGeneres, dass er die Droge für den Erfolg seiner Band mitverantwortlich macht. „Ich muss sagen, wenn es nicht wegen des Kokains gewesen wäre, dann denke ich nicht, dass die Band in sieben Jahren neunmal in jedem Staat Amerikas aufgetreten wäre“, erklärt er.

„Damals gab es nämlich noch kein MTV. Wir dachten uns: ‚Iowa? Drei Auftritte hintereinander? Das machen wir!'“

Trotzdem ist der Rocker nicht stolz auf seinen Drogenkonsum. „Das ist das, was wir gemacht haben, aber es gibt dabei kein Ende. Das Ende ist der Tod oder der Knast oder man wird verrückt“, erklärt Tyler, der seinen ersten Entzug 1988 schaffte, dann jedoch wieder rückfällig wurde und seit zwei Jahren erneut drogenfrei ist. Mit den illegalen Substanzen wolle er nichts mehr zu tun haben, stellt er klar. „Ich will keine Drogen mehr nehmen. Ich habe dadurch meine Kinder verloren, eine Ehe, eine Band, viele Dinge. So gefährlich sind Drogen.“

Erst kürzlich hatte der Sänger in Oprah Winfreys Show ‚Final Chapter‘ angekündigt, dass er auch sein Verhalten gegenüber Frauen ändern wolle. „Bei all den Scheidungen, die ich hatte, habe ich diese Mädchen tief verletzt und es gab ein paar Verhaltensweisen, für die ich mich schäme und die ich nicht hätte zeigen dürfen. Ich will nie wieder jemanden verletzen…“, gab der 63-Jährige, der kürzlich seine Verlobung mit Erin Brady bestätigte, zu Protokoll. (Bang)

Foto: wenn.com

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