Montag, 29. Januar 2018 09:48 Uhr

Stevie Nicks wird zum „tobenden Monster“

Stevie Nicks würde sich in ein „tobendes Monster“ verwandeln, wenn sie jemand sexuell belästigen würde. Die legendäre Fleetwood Mac-Sängerin kann sich zu den Glücklichen schätzen, die noch nie irgendeine Form von sexueller Belästigung oder Missbrauch erleben mussten.

Stevie Nicks wird zum "tobenden Monster"

Foto: Ivan Nikolov/WENN.com

Als eine der wenigen Frauen in der von Männern dominierten Rockmusik-Branche lernte sie schon früh, sich durchzusetzen und nie klein beizugeben. „Ich denke, dass ich sehr viel Glück hatte. Und der Grund dafür ist vielleicht, dass Christine [McVie] und ich einen Pakt geschlossen haben, als ich zu Fleetwood Mac stieß. Wir vereinbarten, dass wir uns nie wie Bürger zweiter Klasse unter unseren Kollegen behandeln lassen würden, während wir berühmter und berühmter wurden – und wenn wir in einem Raum mit bekannten Rock ’n‘ Roll-Stars wären, die männlich sind und uns [unverschämt] behandeln, hätten wir sie angeschrien und den Raum verlassen“, berichtete die 69-jährige ‚Go Your Own‘-Way Interpretin beim MusiCares-Event.

„Niemand hat es gewagt“

Mit Erfolg: „Wir waren unsere ganze Karriere lang eine Naturgewalt, also hat es niemand gewagt, bei Christine McVie und Stevie Nicks die Grenze zu überschreiten.“ Und falls es doch einmal so weit kommen sollte, ist die Künstlerin gut vorbereitet: „Ich bin so ein tobendes Monster, wenn ich wütend bin, dass es nie funktioniert hätte. Also bin ich sehr froh, dass ich mich nie damit herumschlagen musste.“

Nun ruft die Britin alle Frauen dazu auf, weiter Mut zu zeigen und ihre Geschichten zu teilen: „Niemand darf es als eine Art große Welle bezeichnen, die einfach vergeht und sagen ‚Oh na ja, wisst ihr, es ist vorbei und niemandem kümmert es noch.‘ Jeder muss wirklich weiterkämpfen, denn sonst werden Frauen wieder unter den Teppich gekehrt und es fängt einfach wieder von vorn an.“

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