Super Bowl: Viel Kritik an der Halbzeitshow von The Weeknd

Super Bowl: Viel Kritik an der Halbzeitshow von The Weeknd

© IMAGO / UPI Photo

08.02.2021 07:33 Uhr

15 Minuten lang hat The Weeknd das Partyleben von Las Vegas nach Tampa gebracht. Gefeiert wird der Künstler für seine Super-Bowl-Halbzeitshow allerdings nicht.

The Weeknd (30) hat in der Halbzeitshow des Super Bowl LV am Sonntagabend alles gegeben. Für etliche Zuschauer vor den TV-Geräten scheint dies jedoch nicht gereicht zu haben. Vor allem bei Twitter wird der rund 15-minütige Auftritt des Kanadiers im Raymond James Stadium in Tampa, Florida, stark kritisiert. Seine Performance wird dort etwa als „der größte Müll“, „sehr fade“ oder gar „die schlechteste Halbzeitshow aller Zeiten“ abgetan.

Solo-Auftritt mit Tänzern

Der 30-Jährige legte einen kompletten Solo-Auftritt hin, lediglich eine Schar Tänzer sowie ein paar Musiker unterstützten ihn auf den Rängen des Stadions. Blinkende Neonschilder, bunte Lichter und eine angedeutete Stadtkulisse erinnerten an die Partyszene von Las Vegas.

The Weeknd trug – wie sollte es anders sein – das Outfit seines Alter Egos, das er bei vergangenen Auftritten schon häufiger präsentiert hatte: schwarze Hose, schwarzes Hemd, schwarze Krawatte, Handschuhe und ein rot funkelndes Pailletten-Jackett.

Abgekupfert vom King of Pop?

Viele erinnerte der Künstler damit offenbar an eine billige Kopie des verstorbenen King of Pop Michael Jackson (1958-2009). Ein etwaiger Kommentar bei Twitter: „The Weeknds Show sah aus wie Michael Jackson auf Wish bestellt.“

Auch über die Tonqualität sowie die angeblich ausbaufähige Choreografie zu Hits wie „Blinding Lights“, „Earned It“, „Starboy“, „The Hills“, „I Feel It Coming“, „Save Your Tears“ oder „Can’t Feel My Face“ lassen sich viele Zuschauer aus. „Songs, die du vergessen hast, bevor sie zu Ende sind“, wettert etwa ein enttäuschter Zuschauer. Ein anderer schreibt: „‚2021 wird alles besser‘ ist wohl spätestens seit der Halbzeitshow gestorben.“

 The Weeknd

imago images/UPI Photo

Mit viel Ironie fasst ein weiterer Twitter-Nutzer das Geschehen im Raymond James Stadium zusammen: „Das Positive an der Halbzeitshow ist ja, dass dadurch die Chiefs nicht die schlechteste Performance am Feld abliefern.“

Im Finale der NFL trafen am Sonntag die Kansas City Chiefs und die Tampa Bay Buccaneers aufeinander. Letztere gewannen den Super Bowl mit 31 – 9.

(cos/spot)