Dienstag, 19. Juli 2011 11:37 Uhr

Super-Clique: Pietro Lombardi und Justin Bieber in, Robert Pattinson out

München. Pietro Lombardi als cooler Kumpel, Sarah Engels als beste Freundin und Justin Bieber als großer Bruder – das wünschen sich die Teenager laut einer neuen Umfrage der Jugendzeitschrift Popcorn. Das Blatt wollte wissen, mit welchen Prominenten Teenager gerne befreundet wären und mit wem sie lieber gar nicht zu tun haben möchten.

Befragt wurden Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren und das Ergebnis ist durchaus überraschend: Die DSDS-Sänger Pietro Lombardi und Sarah Engels sowie Jungstar Selena Gomez landeten ganz oben auf der Wunschliste der Teenies. Als cliquenuntauglich hat sich deutlich Hollywood-Star Miley Cyrus erwiesen: Miley wird nämlich von der Mehrheit der befragten Jugendlichen als Oberzicke in der Clique angelehnt.

Sarah Engels und Selena Gomez sind dagegen die besten Freundinnen, die sich die Teenies wünschen. Die Mehrheit der Teenager zwischen 12 und 16 Jahren würde am liebsten mit Beiden befreundet sein. Sie vermitteln den Kids das Gefühl, mit ihnen durch dick und dünn zu gehen – eben echte Boyfriends.

Großes Vertrauen genießt zum Beispiel Justin Bieber – 23% wählten ihn in die Super-Clique als „großen Bruder“. Den meisten Spaß verspricht Superstar Pietro Lombardi. Er wurde von den Popcorn-Lesern mit Abstand zum „besten Kumpel“ gewählt. Pietro steht für Spaß und Coolness. Ein Typ, auf den man sich immer verlassen kann. Ganz im Gegenteil zu Miley Cyrus, die die Oberzicke in der Clique abgibt. 23% halten sie für nervig, kompliziert und bitchig.

Sehr unterschiedlich werden allerdings Rihanna, Miley Cyrus und Katy Perry eingestuft. Während ein Teil der Befragten die drei ganz oben auf die Freundschafts-Wunschliste setzte, wies die Mehrheit der Kids den Mädels die Zicken-Rolle zu. Drei Vorbilder, an denen sich die Gemüter scheiden.

Die „Twilight“-Stars Robert Pattinson und Kristen Stewart sind in Cliquen total unerwünscht. In der Befragung rangieren sie nur unter ferner liefen. Ebenso Lady Gaga. Den Grund dafür erklärt Norbert Lalla, Jugendexperte und Chefredakteur des Magazins wie folgt: „Die Kluft zwischen Fan und Star ist so groß, dass Teenager sich zwar mit dem Image, aber nicht mit Lady Gaga als Menschen identifizieren. Im Klartext bedeutet das: Wer bei den Kids ankommen will, muss sich von seiner menschlichen, emotionalen Seite zeigen.“

Lalla zum Ergebnis: „ Je ähnlicher die Lebenswelt, das Denken, die Einstellungen und der Style, desto näher fühlen sich Fans den Stars. Folge: Sie sehen dann in den Promis einen potenziellen sozialen Partner.“

Die Begriffe Clique und Jugendliche gehören genauso zusammen wie Promi und Fan. Beide Verhältnisse nehmen eine tragende Rolle im Identifikationsprozess bei jungen Menschen ein. Umso interessanter die Frage „welcher Star passt zu Deiner Clique“, was in dem Fall gleichzusetzen ist mit der Frage „wer ist nah dran an den Fans“.

Lalla sagte zur grundsätzlich Rolle der Clique bei Jugendlichen: „Für Teenager ist das Elternhaus out – angesagt ist die Clique, das soziale Netzwerk der Gleichaltrigen. Die Clique vermittelt Orientierung und Emotionalität. Dabei wird genau geprüft, wer passt zu mir, wer nicht. Von wem kann ich was lernen, wer ist nur ein Faker. Stars spielen bei der Werteorientierung eine immer stärkere Rolle. Sie werden nicht wie früher nur als abgehobene Idole wahrgenommen, sondern von ihren Fans auf Orientierungs-Tauglichkeit überprüft. Pietro Lombardi hat den Stress-Test bestanden, Miley Cyrus ist durchgefallen. “

Fotos: wenn.com, popcorn, Universal

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