Montag, 16. Mai 2011 12:28 Uhr

Superstarauflauf in Cannes: Brad Pitt sorgt für Kreischalarm

Cannes. Bei den 64. Filmfestspielen in Cannes gaben sich in den letzten Tagen die Hollywoodstars quasi die Klinke in die Hand. Heute morgen zeigte sich Brad Pitt bereits an der Cotre D‘ Azur, denn die Weltpremiere seines neuen Films „The Tree Of Life“ findet heute Abend statt. Die beeindruckende Familiensaga mit Hollywoodstar Sean Penn und Charlotte Gasinsbourgh in einer der weiteren Hauptrollen bewirbt sich im Hauptwettbewerb ebenfalls um eine Goldene Palme.

Übrigens wird auch Sean Penn zur Premiere des neuen Meisterwerks von Kultregisseur Terrence Malick („Der schmale Grat“, „Badlands“) erwartet. Beim offiziellen Photocall heute vormittag war er jedenfalls nicht dabei.

Und noch wird gerätselt, ob Mister Pitt seine Langzeit-Lebensgefährtin mit auf den roten Teppich schleppt und allen anderen Darstellern die Schau stiehlt.

Brad Pitt hatte noch nie zuvor mit Malick gearbeitet und musste sich an den ungewöhnlich unstrukturierten Arbeitsprozess des Regisseurs gewöhnen. „Brad war bereit, sich einfach hineinzustürzen und loszulegen,” erinnert sich Pohlad. „Er glaubte voll und ganz an Terry und war zu jeder Herausforderung bereit.”

Sean Penn hatte mit Malick schon bei ‚The Thin Red Line‘ zusammengearbeitet, wo er den abgebrühten Sergeant Welsh spielte, aber seine Rolle hier ist ganz anders. Er stellt O’Briens Sohn Jack als Erwachsenen dar, einen erfolgreichen Architekten, der sich an seine Impressionen, Kenntnisse und Emotionen von damals erinnert und nach verlorenen Beziehungen sucht.

Die impressionistisch erzählte Geschichte einer Familie aus dem Mittleren Westen der 1950er verfolgt die Vita des ältesten Sohnes Jack von der Unschuld der Kindheit bis zu seinem desillusionierten Erwachsenendasein, wenn er die komplizierte Beziehung zu seinem Vater (Brad Pitt) wieder zu kitten versucht.

Jack (als Erwachsener von Sean Penn gespielt) ist eine verlorene Seele in der modernen Welt, die nach den Ursprüngen und dem Sinn im Leben sucht und gleichzeitig die Existenz des Glaubens in Frage stellt. Dank der für Malick charakteristischen Bildsprache sehen wir, wie die brutale Natur und spirituelle Gnade nicht nur unser individuelles Leben und das unserer Familien, sondern das ganze Dasein prägen.

Der Film startet am 16. Juni in den deutschen Kinos.

Fotos: wenn.com, Concorde

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