Seit 2006System Of A Down: DIESES Mitglied hatte sich gegen die Band entschieden

Daron Malakian - System of a Down - March 2019 - Getty BangShowbiz
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Daron Malakian - System of a Down - March 2019 - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 04.01.2023, 16:00 Uhr

Bei System Of A Down scheint die Stimmung seit langer Zeit im Keller zu sein. Das enthüllt Drummer John Dolmayan nun im Podcast-Interview.

John Dolmayan ist der Meinung, dass System Of A Down Serj Tankian bereits 2006 ersetzen hätte sollen.

Die Metal-Band hat seit „Hypnotize“ 2005 kein Album mehr veröffentlicht. Im darauffolgenden Jahr legten sie eine vierjährige Pause ein. Seit ihrer Wiedervereinigung im Jahr 2010 gehen sie gelegentlich auf Tour und veröffentlichten 2020 die Charity-Singles „Genocidal Humanoide“ und „Protect The Land“.

„Wir hätten uns schon 2006 von ihm trennen sollen…“

Nun gibt Drummer John Dolmayan ein Update zum Status der Band. Im „Battleline“-Podcast findet er überraschend ehrliche Worte. „Serj Tankian wollte schon lange nicht mehr wirklich in der Band sein“, enthüllt der Musiker über den Frontmann. „Um ehrlich zu sein, hätten wir uns wahrscheinlich schon 2006 von ihm trennen sollen.“

Rückblickend bereut John, wie die Band damals mit der Situation umgegangen ist. „Ich denke, wir hätten weitermachen sollen, und wenn Serj zu dieser Zeit nicht in der Band sein wollte, hätten wir einfach weitermachen und es mit jemand anderem machen sollen“, ärgert er sich. „Aber so ist das eben, wenn man loyal ist und wirklich will, dass es funktioniert. Du nimmst Dinge in Kauf, die der Gesundheit der Band schaden könnten.“

Viele Jahre mit Warten verschwendet

Der 50-Jährige ist der Meinung, dass er und die anderen Bandmitglieder – Bassist Shavo Odadjian und Gitarrist Daron Malakian – besser damit bedient gewesen wären, einen neuen Frontmann zu finden. „Das wäre wahrscheinlich besser gewesen. Aber so wie es ist, denke ich, dass wir 15, vielleicht 20 Jahre unseres Lebens mit Warten verschwendet haben“, klagt er.

Laut John habe die Gruppe während der Zeit „mehrmals versucht“, ein Album zu machen. „Aber wenn die Mehrheit der Band in eine Richtung denkt und eine Person in die andere, ist es sehr schwierig, zusammenzukommen und Musik zu machen“, erklärt er.