Dienstag, 24. Januar 2012 23:59 Uhr

Tag 12: Ekelimbiss und Jazzy will mit Brigitte Nielsen Girlband gründen

Köln. Nachdem gestern Jazzy ihren Hut nehmen mußt, wurde heute im RTL-Dschungelcamp zum Ende der Show Radost rausgewählt. Nach der Verkündung am Montagabend zeigt sich Jazzy tapfer: „Ich hab alles geschafft, was ich schaffen wollte, ich muss keine Prüfung mehr machen. Ich geh jetzt einen Burger essen. Und ich geh mit meinem Hund telefonieren.“

Und Jazzy, Brigitte und Radost haben noch einen anderen Plan: „Die Single machen wir trotzdem!“, meint Jazzy. Brigitte: „Ja, wollen wir eine Girlband machen. Machen wir einen Song.“ Jazzy freut sich: „Wirklich einen Song“. Brigitte: „Ist das ein Promise?“. Jazzy verspricht: „Wir machen den Song zusammen.“ Radost wirft ein: „Three Musketeers.“ Die drei klatschen sich ab. Brigitte fasst zusammen: „Das ist nur der Beginning. Wir könnten wirklich eine Number One für Europe machen!“

Nach 12 Tagen im australischen Regenwald ist Radost Bokel die letzte verbliebene Kandidatin, die noch zu keiner Dschungelprüfung antreten musste – bis heute! Gemeinsam mit Kim Debkowski darf sie jetzt im „Dschungel-Imbiss“ eine Zwischenmahlzeit zu sich nehmen. Und es ist völlig offen, ob dieses unappetitliche Dschungel-Essen eine Stärkung verspricht.

Kaum war Jazzy weg, gings zur neuen Dschungelprüfung. Vor ihrer Prüfungspremiere ist besonders Radost nervös: „Ich habe Angst, was essen zu müssen.“ Keine gute Voraussetzung, denn sie erwartet eine kleine Zwischenmahlzeit im Urwald. Kim hat dagegen Herzklopfen vor Kriechtieren: „Ich habe nur Angst vor Spinnen.“

Radost und Kim werden von Sonja Zietlow und Dirk Bach vor einer Imbiss-Bude mitten im Dschungel begrüßt. Sonja: „Wie findest du es, dass du von deinen Mitkämpfern zur Prüfung gewählt worden bist?“ Radost: „Ich finde es richtig scheiße, aber ich habe mich auch selbst gewählt, denn ich muss der Fairness halber auch mal dran kommen.“ Dirk kommentiert die heutige Prüfung: „Im Unterschied zu heimischen Fast-Food-Ketten ist nie das drin, was drauf steht, sondern nur das, was wir euch sagen. Ihr könnt von einer Karte abwechselnd bestellen und ihr müsst es verzehren.“

Radost und Kim müssen von der Menü-Tafel abwechselnd sieben verschiedene Dschungel-Köstlichkeiten bestellen, zum Tisch bringen und essen oder austrinken. Dabei haben sie freie Auswahl. Jedes kulinarische Urwald-Angebot muss einmal bestellt werden. Pro Vesper oder Getränk gibt es einen Stern. Dabei hat jeder Promi die Möglichkeit, einmal sein Essen oder Getränk an den anderen weiterzuschieben. Isst oder trinkt es der andere dann auch nicht, ist der Stern verloren. Für jeden Snack haben sie 90 Sekunden Zeit. Radost und Kim nehmen die Prüfung an.

Und überraschenderweise boten sich nicht die Ekelbilder, die wir alle erwartet haben. Beide reagierten weitesgehend taff.

1. „Schaschlik“ – Vagina vom Buschschwein (Foto oben):
Radost beginnt. Mit Herzklopfen bestellt sie „Schaschlik“, nimmt das Gericht und geht zum Stehtisch. Radost: „Oh, nee! Was ist das?“ Kim: „Versuche die Luft anzuhalten und kaue darauf rum“. Dirk Bach: „Das Schaschlik besteht aus Vagina vom Buschschwein. Du musst die zwei Vaginen verspeisen.“ Angewidert schlägt Radost die Jause aus ohne einen Bissen zu nehmen: „Ich kann das nicht essen, ich schaffe es nicht.“

Sie schiebt den Spieß zu Kim, die fragt: „Kann ich Tsatsiki dazu haben?“ Dirk Bach: „Leider nein, Tsatsiki ist aus.“ Kim schließt die Augen und schlingt alles sehr tapfer und entschlossen runter! Dirk Bach: „Ich wollte sagen, ich habe noch nie jemand so schnell Vagina essen sehen. Ich habe aber eigentlich noch nie jemand Vagina essen sehen.“ Dann öffnet sie ihren Mund und von den Geschlechtsorganen ist nichts mehr zu erkennen. Radost anerkennend: „Bist du krass!“ Kim: „Hat nach Omelett geschmeckt, war gar nicht schlimm oder eklig“. Sonja Zietlow: „Ziemlich cool!“ Ergebnis: 1 Stern.

2. „Strammer Max“ – Lammhirn mit fermentiertem Entenei:
Da Radost die erste Mahlzeit geschoben hat, muss sie nochmal wählen und entscheidet sich für den „Strammen Max“. Die Jause besteht aus Lammhirn mit fermentiertem Entenei. Voller Widerwille verschlingt sie ein Entenei und spuckt es mit Abneigung wieder aus. Radost: „Ich kann das nicht essen!“ Ergebnis: kein Stern.

3. „Hot Dog“ – Penis vom Buschhirsch:
Kim nimmt „Hot Dog“: „Ist das ein Penis?“ Dirk Bach: „Ja, vom Buschhirsch. Du darfst ihn aber ohne Brötchen essen.“ Radost: „Ich würde das auch essen.“ Kim nimmt den Penis locker in ihre Hände, knabbert daran wie an einer großen Karotte und schlingt das Glied ohne Hemmung und lässig runter. Kim: „Das war echt hart.“ Sonja Zietlow: „Wonach schmeckt es?“ Kim: „Nach Penis!“ Ergebnis: 1 Stern.

4. „Pommes rot/weiß“ – stinkende Käse-Frucht mit Fischsoße:
Nun darf Radost wieder bestellen. Sie entscheidet sich für „Pommes rot/weiß“.
Kim: „Radost, bitte iss was!“ Sonja Zietlow: „Du musst die Käse-Frucht mit der Fischsoße essen“. Sonja Zietlow: „Du musst alles essen, sie ist auch als Kotzfrucht bekannt.“ Angewidert schlingt sie die stinkende Käse-Frucht mit der roten Fischsoße runter. Kim feuert sie dabei an. Sonja Zietlow: „Wonach schmeckt es?“ Radost: „Es schmeckt wie Kotze.“ Ergebnis: 1 Stern.

5. „Hamburger“ – Frikadelle aus kleingehackten Kakerlaken und Mehlwürmern Kim ist wieder an der Reihe und nimmt den „Hamburger“. Sie bekommt eine riesige Frikadelle und muss sie ganz essen. Kim: „Oh Gott, das kann ich nicht.“ Dirk Bach: „Die Frikadelle besteht aus kleingehackten Kakerlaken und Mehlwürmern. Es ist dein erstes Essen, was nicht aus Geschlechtsteilen besteht.“ Kim stopft sich den Mund voll: „Es ist so viel, das schafft man nicht.“ Sonja Zietlow: „Der Koch meinte es gut mit dir.“ Sie versucht es, doch dann kann sie nicht mehr und spuckt einen Teil wieder aus. Kim: „Ich habe die Kakerlaken-Fühler gespürt und gesehen, das war zuviel für mich. Ich konnte nicht mehr.“ Ergebnis: kein Stern.

6. „Spaghetti Bolognese“ – Mäuseschwänze mit Fischsoße:
Radost ist an der Reihe und bekommt Mäuseschwänze mit Fischsoße. Zehn Stück muss sie mit der roten Soße essen. Kim fleht sie an: „Bitte, Radost: du musst was essen, mein Penis war ekliger!“ Voller Abneigung schlingt Radost zehn Schwänze mit der Soße runter. Sonja Zietlow: „Wonach schmeckt das?“ Radost angewidert: „Einfach nur schlimm.“ Ergebnis: 1 Stern.

7. „Erfrischungsgetränk“ – pürierte Kakerlaken mit Stücken.
Kim nimmt das grüne Erfrischungsgetränk und begutachtet es. Es besteht aus pürierten Kakerlaken mit Stücken. Kim: „Muss ich die zerkauen?“ Sonja Zietlow: „Ja.“ Kim setzt an und probiert das unappetitliche Gebräu. Radost: „Ich würde es nicht trinken!“ Kim: „Ich kann es nicht.“ Und sie schiebt den Becher weiter zu Radost.

Doch wie angekündigt, lehnt auch die Schauspielerin ab. Ergebnis: kein Stern. Insgesamt erspielen Kim und Radost vier Sterne.

Seit zwei Tagen regnet es im Camp mehr oder weniger durchgehend. Brigitte, Rocco und Vincent begutachten die Lage und Rocco stellt fest: „Wir können hier nicht mehr lang gehen. Wir können auch nicht mehr aufs Klo gehen.“ Brigitte stimmt ihm zu: „Nein, das ist ein River“.

Vincent und Rocco gehen weiter zum Bach, der ein reißender Fluss geworden ist: „Sieht krass aus, oder?“, meint Rocco zu Vincent. Der Magier sieht das so: „Wasser, Erde, Feuer und Luft, keine Chance. Wenn’s kommt, dann kommt’s. Die vier Elemente.“ Vincent bleibt für längere Zeit am Wasser stehen. Irgendwann fängt er an, mit tiefer Stimme zu summen. Ob er den Regen beschwören will? Sieht so aus.

Fotos: RTL/Stefan Menne

Alle Infos zu ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ im Special bei RTL.de

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