27.10.2008 09:30 Uhr

Tarantino-Film: Schießerei in Nauen muß wegen Laternenumzug warten

Das Set von Quentin Tarantinos neuem Film „Inglorious Basard“ ist am Wochenende für zwei Tage nach Nauen, westlich von Berlin, gezogen. Ein Mini-Teil der Nauener Innenstadt hatte sich in ein südfranzösisches Dorf in den 40er Jahren verwandelt. Für den Samstagabend war laut Drehbuch eine Schießerei geplant. Laut Manuskript treffen sich die Verschwörer in der Keller-Kneipe „Auberge la Louisiane“ – mit Diane Kruger als Spionin Bridget von Hammersmark, die ein Film-Star in Nazi-Deutschland ist. Leutnant Aldo Raine alias Brad Pitt überwacht die Operation und muss erleben, wie drei seiner Männer in einer skurrilen Schießerei mit Wehrmachtssoldaten und einem Gestapo-Offizier getötet werden. Bilder vom Set: FOTOS
Kurios:  Der traditionelle Nauener Laternenumzug mit seiner Fanfaren-Hundertschaft hatte Quentin Tarantinos Dreharbeiten allerdings ab 18 Uhr gestört. Deswegen mußte Starregisseur Tarantino warten bis der Spuk vorbei war. „Sie haben uns unterschätzt“, so Umzugs-Organisator Frank Richter. „Wahrscheinlich dachten sie, es handelt sich um die Feuerwehr und 20 Kinder. Die Filmfirma hat angeboten, uns bei der Werbung für den Ausweichtermin zu unterstützen, aber wir hatten bereits den Fanfarenzug mit über 100 Personen gebucht. Eine Verlegung wäre nicht in Frage gekommen.“ Weitere Drehorte sind in Berlin diese Woche das legendäre „Clärchens Ballhaus“. Danach soll „Inglorious Bastards“ in Frankreich weitergedreht werden.

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