Samstag, 30. Mai 2020 20:03 Uhr

Taylor Swift macht Donald Trump eine Kampfansage

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Dieser Tweet gleicht einer Kampfansage. Taylor Swift (30) hält mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg. Sie will Präsident Trump (73) so schnell wie möglich aus dem Weißen Haus ausziehen sehen.

Der feige Mord an George Floyd am 25. Mai erschütterte die Menschen in den USA. Der Afroamerikaner verlor durch das brutale und unverhältnismäßige Verhalten eines Polizisten sein Leben. Zahlreiche Prominente wie Madonna (61) und Kylie Jenner (22) meldeten sich bereits in den sozialen Netzwerken zu Wort. Sie riefen dazu auf, dass die Polizeigewalt gegen die schwarzen Bürger der USA endlich aufhören müsse.

„Wir werden Sie im November abwählen“

Nun mischte sich auch Taylor Swift in die Debatte ein. Mit einem emotionalen Tweet kritisierte sie US-Präsident Donald Trump scharf. Dieser hatte zuvor angekündigt, die aktuellen Proteste und Plünderungen mit der Unterstützung der Armee bekämpfen zu wollen. Im Klartext heißt das, dass mit scharfer Munition geschossen wird.
Taylor Swift richtete sich mit ihrem Tweet direkt an das Staatsoberhaupt: „Nachdem Sie während Ihrer gesamten Präsidentschaft die Feuer der weißen Vorherrschaft und des Rassismus angeheizt haben, haben Sie die Nerven, moralische Überlegenheit vorzutäuschen, bevor Sie mit Gewalt drohen? „Wenn die Plünderung beginnt, beginnt die Schießerei“ ??? Wir werden Sie im November abwählen.“

Eine echte politische Größe

Donald Trump sollte die politische Schlagkraft von Taylor Swift nicht unterschätzen. Die Musikerin hält einen ungewöhnlich engen Kontakt zu ihren Fans (auch „Swifties“ genannt) und hat großen Einfluss auf sie.

Dies zeigte sich beispielsweise bei den Midterm-Elections im Jahr 2018. Damals sprach sich die Pop-Ikone offen für den demokratischen Kandidaten und ausdrücklich gegen den der republikanischen Partei in ihrem Heimatstaat Tennessee aus. Der Instagram-Post schlug ein wie eine Bombe.

Taylor Swift macht Donald Trump eine Kampfansage

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Es war das erste Mal, dass die zehnfache Grammy-Gewinnerin ein eindeutiges politisches Statement machte. Wahlbeobachter berichteten in den 24 Stunden nach ihrem Post einen deutlichen Anstieg der Wahlregistrierungen von jungen Wählern.

Und damals ging es nur um einen Post. Wenn sich Taylor Swift dafür entscheiden sollte, ihren Einfluss gegen eine Wiederwahl Trumps zu nutzen, dann kann der umstrittene Politiker sich warm anziehen.

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